Northeimer Generalprobe gegen Heiligenstadt

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Generalprobe für Eintracht: Eine Woche vor dem Pokalspiel gegen die SVG Göttingen erwartet Northeims Kapitän Christian Horst (li., gegen Phillip Tietz von Eintracht Braunschweig) mit seinen Teamkollegen am Samstag den 1. SC Heiligenstadt zur Generalprobe.

Northeim. Nein, die schweißtreibende Vorbereitungszeit zählt nicht zu den beliebten Saisonphasen im Fußball. Nicht bei den Profis, erst recht nicht bei den Amateuren.

Insofern werden auch die Kicker von Eintracht Northeim drei Kreuze machen, wenn der Ball endlich wieder im ersten Pflichtspiel rollt. 27 Tage nach dem Trainingsauftakt steigt am Samstag für die Akteure von Eintracht Northeim das fünfte und letzte Testspiel der Vorbereitung – und in dem will der neue Eintracht-Coach weitgehend auf jene Spieler zurückgreifen, die eine Woche später auch das Erstrundenspiel des NFV-Pokals gegen die SVG Göttingen bestreiten werden. „Die erste Elf für das Pokalspiel gegen die SVG soll sich finden“, sagt Malte Froehlich vor dem Spiel am Samstag (14.30 Uhr) im Gustav-Wegner-Stadion gegen den 1. SC Heiligenstadt.

Anders als der Nachbar aus Göttingen ist das Team aus Thüringen ein unbekannter Gegner. Lediglich mit zwei Punkten Vorsprung sicherte sich der Tabellenzwölfte der abgelaufenen Serie den Klassenerhalt in der Verbandsliga Thüringen. „Der Fokus liegt in dieser Testpartie auf uns. Wir wollen auch in diesem Spiel wieder umsetzen, was wir im Training geübt haben“, sagt Froehlich.

Vier Trainingseinheiten in der Woche plus die Testspielgegen den FSC Lohfelden (1:3), TuS Bodenteich (4:1), Eintracht Braunschweig (0:3) und Göttingen 05 (3:1) haben die Northeimer in den Knochen. Gegen Heiligenstadt will Froehlich nun Fortschritte beim Verhalten im Ballbesitz und dem Umschalten in Abwehr und Angriff sehen. „Auch die Standards sind wichtig. Oft sind das probate Mittel, um Spiele für sich zu entscheiden“, betont Froehlich.

Zwei Spieler fehlen

Neben den Langzeitverletzten Nils Hillemann und Marcel Braun fehlen gegen Heiligenstadt mit Thorben Rudolph und Patrick Sieghan zwei Spieler aus beruflichen Gründen. „Das ist schade, beides sind wichtige Spieler für uns“, sagt der neue Northeimer Trainer.

Ein weiterer Neuzugang ist derzeit nicht in Sicht. Kein Problem für Froehlich und seinen spielenden Co-Trainer Karsten Fischer. „Bis Ende August haben wir noch Zeit. Perspektivisch setzen wir aber auf die Jugend, wir wollen junge Spieler entwickeln“, sagt Froehlich über das Northeimer Erfolgskonzept. Gänzlich ausgeschlossen ist ein neuer Spieler aber nicht. „Das müsste aber ein Spieler sein, der uns sofort verbessern würde.“ 

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