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Eintracht Northeim will bei Hagen/Uthlede den Hinspielsieg wiederholen

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Von: Marco Washausen

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Im Hinspiel Mitte März scheiterte Northeims Julen Mediavilla hier zwar noch an Keeper Yannik Becker, den Abpraller verwandelte jedoch Maurice Weinhardt zum 1:0. Am Ende siegte Eintracht 2:1. Samstag steigt das Rückspiel. Archi
Im Hinspiel Mitte März scheiterte Northeims Julen Mediavilla hier zwar noch an Keeper Yannik Becker, den Abpraller verwandelte jedoch Maurice Weinhardt zum 1:0. Am Ende siegte Eintracht 2:1. Samstag steigt das Rückspiel. Archi © Ottmar Schirmacher

Nach einem spielfreien Osterfest greift der FC Eintracht Northeim an diesem Wochenende wieder in das Geschehen in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga ein. Gespielt wird bereits am Samstag ab 14 Uhr beim FC Hagen/Uthlede. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangslage vor dem Duell?

Außerordentlich schwierig. Über Ostern musste die Eintracht mit ansehen, wie andere Vereine Nachholspiele bestritten und dabei fleißig punkteten. Das Resultat: Northeim liegt derzeit auf Platz acht und hat fünf Punkte Rückstand auf den vermeintlich rettenden vierten Rang. Weil den aber Bersenbrück (noch zwei Spiele im Rückstand) belegt, dürfte der Blick eher auf Uphusen gehen. Dann fehlen Eintracht sogar sechs Zähler bei lediglich noch fünf zu absolvierenden Spieltagen. Realistisch betrachtet deutet also vieles auf einen Abstieg in die Landesliga hin.

Kurios: Das eigentlich abgeschlagene Schlusslicht BW Tündern holte stolze sechs Osterpunkte (2:1 bei Tabellenführer Rotenburger SV und 4:1 gegen den FC Hagen/Uthlede), witterte seine letzte Chance auf den Klassenerhalt und folgt nun mit nur noch einem Punkt Rückstand hinter der Eintracht.

Was kann die Northeimer noch retten?

Siege! Das belegt das Beispiel Tündern eindrucksvoll. Zwei (oder mehr) Erfolgserlebnisse am Stück können die enge Tabelle gehörig durcheinanderwirbeln. Der erste (von im Optimalfall fünf) Dreiern sollte unbedingt bereits am Samstag eingefahren werden. Sonst ist auch der letzte Hoffnungsschimmer womöglich schnell erloschen.

Und wie man gegen Hagen/Uthlede gewinnt, hat die Mannschaft von Trainer Philipp Weißenborn im Hinspiel bereits gezeigt. Da führten die Gastgeber nach Treffern von Weinhardt und Wolanski mit 2:0, ließen sich auch vom Hagener Anschluss nicht aus dem Konzept bringen und punkteten dreifach.

Was sagt Trainer Philipp Weißenborn?

„Wir sind vor dem Tor nicht abgezockt genug. Das müssen wir uns vorwerfen lassen. Das schlägt sich dann eben auch in den Ergebnissen nieder. Aber wie man zuletzt gesehen hat, kann in dieser Liga jeder gegen jeden gewinnen. Und dass wir gegen Hagen gewinnen können, haben wir ja schon bewiesen. Wir spielen dort auf einem sehr kleinen Platz. Da wird sich die körperliche Überlegenheit des Gegners noch mehr zeigen als im Hinspiel. Aber wir wollen das spielerisch lösen und zum Erfolg kommen. Das ist unser Konzept.“

Personell sieht es gut aus. Nur Julen Mediavilla (Kleinfeld-Nationalmannschaft) und Finn-Niklas König (Bänderriss Knöchel) fehlen.   (Marco Washausen)

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