Fußball-Oberliga: 0:2-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Egestorf/Langreder

SVG Göttingen verliert vorletztes Punktspiel  

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Einer gegen sechs: Göttingens Torjäger Yannik Freyberg (rechts), hier im direkten Kopfballduell mit Egestorfs Marco Schikora, muss sich gleich gegen eine Armada von insgesamt sechs gegnerischen Spielern erwehren.

Göttingen. Die SVG Göttingen verlor ihr vorletztes Punktspiel in der Fußball-Oberliga gegen den Tabellenzweiten 1. FC Germania Egestorf-Langreder mit 0:2 (0:0).

„Wir waren die bessere Mannschaft“, meinte hinterher SVG-Trainer Knut Nolte und begründete seine Ansicht so: „Der Gegner hat seine Torchancen genutzt, wir dagegen nicht.“

Wägt man die Tormöglichkeiten ab, so hatten die Gastgeber in der Tat mehr. Es entwickelte sich allerdings ein Spiel auf Augenhöhe zwischen dem Aufsteiger und dem möglichen Regionalliga-Aufsteiger. Und die erste dicke Chance besaßen die Schwarz-Weißen nach 13 Minuten durch Martin Wiederhold, der den Vorzug vor Ali Ismail als Sturmspitze bekam. Wiederhold scheiterte aber aus kurzer Distanz an dem auch in der Folge sehr starken Egestorfer Keeper Markus Straten-Wolf. Nach einer halben Stunde die nächste Torchance der Gastgeber. Doch Florian Evers blieb ebenfalls aus kurzer Distanz an der vielbeinigen Gästeabwehr hängen.

Gäste mit langen Pässen

Zwar zogen die Gäste ein gefälliges Spiel auf, doch am gegnerischen 16 m-Raum waren sie erst einmal mit ihrem Latein am Ende. So versuchte es der lange Innenverteidiger Marek Waldschmidt immer wieder mit langen Pässen, die aber selten einen Mitspieler fanden.

Nach dem Wechsel drückten die Egestorfer aufs Tempo und fanden nun auch Lücken in der Göttinger Defensive. So in der 59. Minute, als Christoph Beismann auf halbrechter Position ein Zuspiel erfolgreich verwerten konnte und sein Team mit 1:0 in Führung brachte. SVG-Torwart Maximilian Nagels war da machtlos. Nagels verhinderte indes nur vier Minuten später das 0:2, als er bei einem Seitfallschuss von Egestorfs Torjäger Hendrik Weydandt abtauchte und den Ball exzellent hielt.

„Wir hatten viele Torchancen, um dieses Spiel auch für uns zu entscheiden“, ärgerte sich Nolte. So scheiterte Josu de las Heras Vicuña in der 73. Minute mit einem Heber, der Ball fiel auf das gegnerische Tornetz. Und nur zwei Minuten später erlief der eingewechselte Ali Ismail einen Traumpass von Florian Evers, scheiterte aber aus halblinker Position an Straten-Wolf, der erneut exzellent reagierte. Im Gegenzug dann die Entscheidung, als Torben Engelking das Leder nach einem Bilderbuchkonter in den oberen SVG-Torwinkel jagte.

Ehrentreffer verhindert

Den Ehrentreffer wollte Straten-Wolf nicht zulassen, reagierte auch bei einem Kopfball von Vicuna nach einer Flanke von Ismail in der Schlussminute glänzend und lenkte mit den Fingern den Ball über den Querbalken.

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