Gute Laune am Rhumekanal nach perfektem Saisonstart

Oberliga: Aufbruchstimmung bei Tabellenführer Eintracht Northeim

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Da fliegt der Gegner: Yannik Freyberg lässt seinen Gegenspieler hier quasi abtropfen.   

Northeim. Beste Abwehr, bester Sturm, Tabellenführer der Fußball-Oberliga! Beim FC Eintracht Northeim gibt es derzeit keinen Grund, nicht zufrieden zu sein.

Das sieht auch Trainer Philipp Weißenborn so. „Wir hatten über 600 Zuschauer da. Das macht einfach Spaß. Ohnehin habe ich momentan das Gefühl, dass in unserem Verein so eine gewisse Aufbruchstimmung vorhanden ist“, sagte er mit Blick auf den Freitagabend, als seine Jungs gegen den VfV Borussia Hildesheim in beeindruckender Manier den vierten Saisonsieg unter Dach und Fach brachten (4:0). „In der ersten Halbzeit war das phasenweise schon ziemlich perfekt. Nach der Pause ist die Partie dann ein bisschen vor sich hingeplätschert, aber das ist bei einem Zwischenstand von 3:0 auch verständlich“, sagte Weißenborn.

Enttäuscht war der Hildesheimer Coach Thomas Siegel. „Zwei Standardsituationen haben uns das Genick gebrochen. Bei der Ecke, die zum 1:0 führt, haben wir schlecht verteidigt. Beim 2:0 treten gefühlt acht Mann von uns am Ball vorbei. Danach haben wir nie ins Spiel gefunden und haben immer zu weit weg von den Gegenspielern gestanden. Das hatte ich mir natürlich anders vorgestellt“, stellte er klar.

Während die Eintracht mit diesem Dreier den Platz an der Tabellenspitze verteidigte, sieht Siegel sein Team nicht für solche Tabellenregionen gewappnet. „Mir ist durchaus bewusst, dass viele Vereine uns die Favoritenrolle zuschieben wollen. Aber ich kann nur nochmal betonen: Wir haben einen großen Umbruch hinter uns. Zehn Spieler haben uns verlassen, zwölf neue sind gekommen. Unsere aktuelle Truppe hat mit der, die vergangene Saison noch in der Regionalliga gespielt hat, nichts zu tun.“

Die Eintracht tritt nun zwei Mal auswärts an: erst in Bersenbrück und danach bei Aufsteiger Hagen/Uthlede.

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