Sonntag kommt Hagen/Uthlede

Oberliga: Eintracht Northeim und HSC Hannover punktgleich in Führung

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Konsequent zum Erfolg: Northeims Tobias Stief (Mitte) gewinnt hier den Zweikampf gegen zwei Akteure des TuS Bersenbrück. 

Das Rennen um die Meisterschaft in der Fußball-Oberliga hat sich neun Spieltage vor dem Saisonende endgültig zu einem Zweikampf entwickelt. Spitzenreiter Eintracht Northeim und der HSC Hannover liegen punktgleich in Führung, getrennt lediglich durch drei Tore.

Eine Verschnaufpause gibt es ab jetzt nicht mehr. Nicht für die Eintracht, die am Sonntag, 17. März, um 14 Uhr den FC Hagen/Uthlede erwartet, aber auch nicht für den HSC Hannover, der eine Stunde später beim Tabellenzwölften Heeslinger SC antreten muss.

Gut allerdings, wenn man sich im Titelrennen seiner Stärken bewusst ist. „Wir machen gegenüber der vergangenen Saison zwei Sachen viel besser“, betont Northeims Trainer Philipp Weißhaupt. „Wir stehen in der Abwehr so sicher wie noch nie. Und die Standardsituationen sind jetzt viel gefährlicher.“

"In der Defensive sehr stabil"

In der Tat: Was Eintracht gegen den nicht gerade offensivschwachen TuS Bersenbrück beim 3:0 (1:0) zeigte, war imponierend. Die Dreierkette vor Torhüter Christopher Meyer gestattete den Gäste-Angreifern fast gar keine Chancen. „Wir stehen in der Defensive sehr stabil“, sagt Silvan Steinhoff. Northeims Mittelfeldspieler ist genau so ein Spieler, der im Northeimer System gefragt ist. Bei Ballbesitz macht Steinhoff über die linke Seite mit Melvin Zimmermann Dampf. In der Rückwärtsbewegung unterstützt er Linus Baar, der den linken Part in der Abwehrkette glänzend ausfüllte.

Zu einer echten Waffe haben sich aber auch die Ecken und Freistöße entwickelt. „Richard Hehn und Marc-Yannick Grunert schlagen die Ecken immer scharf vor das Tor, um unsere großen Spieler zu bedienen. Schön, dass es mal wieder geklappt hat“, sagt Steinhoff. Am Sonntag kam Thorben Rudolph fast an jede Flanke und erzielte so per Kopfball auch das 1:0.

Als anstrengend bezeichnete Steinhoff das 3:0 über den Tabellenvierten. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Aber das macht ein Spitzenspiel ja auch erst aus.“ Wesentlich einfacher wird es für die Eintracht gegen Hagen/Uthlede nicht werden. „Das ist ein richtig starker Aufsteiger, da müssen wir wieder alles abrufen“, warnt Steinhoff. Vielleicht ist dann Christian Horst nach überstandener Bronchitis zurück. 

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