Heimspiel am Sonntag ab 14 Uhr

Oberliga: Eintracht Northeim will Beute gegen Oythe

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Zurück in die Erfolgsspur? In den letzten vier Spielen gelang der Eintracht mit Finn Lucas Rettstadt und Richard Hehn (rechts) nur ein Sieg. Diese Bilanz soll aufpoliert werden.  

Northeim. Nach zwei Auswärtsspielen darf Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim an diesem Wochenende endlich mal wieder daheim ran. Sonntag um 14 Uhr wird im Gustav-Wegner-Stadion die Begegnung gegen den VfL Oythe angepfiffen. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangslage vor der Partie?

Vor drei Wochen war die Eintracht-Welt noch rundum in Ordnung. Tags zuvor hatten die Schützlinge von Trainer Philipp Weißenborn den Regionalliga-Absteiger Hildesheim mit 4:0 aus dem Stadion geschossen und thronten in der Tabelle ganz oben. Doch in den beiden folgenden Auswärtsspielen in Bersenbrück (0:2) und beim FC Hagen/Uthlede (0:3) wendete sich das Blatt und die Northeimer gingen leer aus.

Damit ist die Partie am Sonntag am Rhumekanal das Aufeinandertreffen des gastgebenden Dritten (13 Punkte) mit dem Zwölften (acht Zähler). Die Heimelf ist natürlich favorisiert. Das Ziel ist klar vorgegeben: Gegen Oythe will Eintracht endlich wieder Beute machen.

Was kann man zum VfL Oythe sagen?

Oythe ist ein Stadtteil von Vechta und liegt zwischen Osnabrück und Bremen unweit der Autobahn 1. Der VfL wurde in der vergangenen Saison Meister der Landesliga Weser-Ems. Dies gelang mit drei Punkten Vorsprung vor Kickers Emden. Damit glückte der Truppe von Trainer Paul Jaschke der Sprung in die fünfte Liga. Erfolgreichster Torschütze war Nico Emich, der mit 22 Treffern Torschützenkönig wurde. Gemeinsam mit Dustin Beer und Mursel Smakolli führt er die VfL-interne Liste mit zwei Buden auch aktuell an.

Oythe ist mit seinen bisher acht Punkten alles andere als schlecht aus den Startlöchern gekommen, doch in der sehr ausgeglichen besetzten Oberliga reicht das eben aktuell nur für Platz zwölf. Aufhorchen ließ die Truppe kürzlich mit einem 2:1-Heimerfolg gegen die zweitplatzierten Delmenhorster. Danach gab es jedoch ein 0:3 in Hildesheim und zuletzt ein 1:2 daheim gegen Bersenbrück.

Wie sieht es beim FC Eintracht Northeim aus?

Da war Trainer Philipp Weißenborn zuletzt geknickt und monierte, dass seine Jungs sich taktisch nicht diszipliniert genug verhalten hätten. Die Folge waren zwei verdiente, aber auch durchaus vermeidbare Niederlagen.

Jetzt will man zurück in die Erfolgsspur. Dabei helfen soll Stürmer Melvin Zimmermann, der in Hagen pausieren musste, mittlerweile aber wieder voll im Training ist. Auch Torhüter Christopher Meyer hat seinen Urlaub beendet und könnte zwischen die Pfosten zurückkehren.

Weiterhin fallen die bereits länger verletzten Florian Mackes, Carim Blötz und Silvan Steinhoff aus. Zuschauen wird am Sonntag auch Martin Wiederhold. Der musste nach dem Hagen-Spiel mit einer Wunde am Knie im Krankenhaus behandelt werden.

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