"Glück für zehn Spiele" 

Oberliga: FC Eintracht Northeim gewinnt 2:0 gegen Spelle 

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Gut besetzt: Die starken Leistungen der Eintracht im Pokal haben sich herumgesprochen. Die Tribüne war am Sonntagnachmittag gut gefüllt. Auch, weil der Verein seine offizielle Saisoneröffnung feierte. Vorn Trainer Philipp Weißenborn.

Northeim. „Das war eine richtig tolle Woche für mich. Daran hätte aber auch eine Niederlage gegen Spelle nichts geändert“, sagt Philipp Weißenborn, Trainer der des FC Eintracht Northeim.

Dennoch war er natürlich froh, dass seine Jungs das Spiel am Sonntag mit 2:0 gewonnen haben und damit nach zwei Siegen im Pokal auch erfolgreich in die Punktrunde eingestiegen sind. Dass dem Coach die gute Laune auch im Falle einer Pleite nicht vergangen wäre, hat private Gründe. Am Donnerstag kam Samu zur Welt, der zweite Sohn der Familie Weißenborn. Der Heimsieg gegen den starken Vorjahresdritten drei Tage später war das Tüpfelchen auf dem i.

Dass der jedoch keinesfalls so locker war, wie es das Ergebnis vielleicht vermuten lassen könnte, war allen Beteiligten klar. Weißenborn: „Wir hatten Glück für zehn Spiele. Bevor wir angefangen haben, am Spiel teilzunehmen, hätte Spelle 2:0 führen müssen.“ Das taten die Gäste jedoch nicht, weil Oberliga-Torschützenkönig Sascha Wald erst einen Strafstoß am Tor vorbei setzte und später mit einem Lupfer nur die Latte traf. „In den ersten 20 Minuten ging mir der Arsch auf Grundeis“, gestand der Trainer.

Das Blatt wendete sich erst mit der Einwechslung von Thorben Rudolph eine halbe Stunde vor Schluss. Bis dahin hatte Wald seine dritte Hundertprozentige des Tages vergeben. „Thorbens Einwechslung war ausschlaggebend. Er war an beiden Toren maßgeblich beteiligt“, sagte Weißenborn. Sein Speller Kollege Sebastian Röttger war dagegen ein bisschen frustriert. „Normalerweise kann man Sascha mitten in der Nacht wecken und er macht aus zehn solchen Situationen zehn Tore. Im Moment haben wir aber leider ein bisschen Pech im Abschluss.“

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