Fußball-Oberliga: Fragen und Antworten zum Eintracht-Sieg gegen Oldenburg

Ohne Gegentor geht’s auch

Torschuss: Dieser Versuch von Valentin Jäkel streicht am VfL-Tor vorbei. Oldenburgs Julian Kersting kann den Ball jedoch nicht mehr stoppen. Foto: zij

Northeim. Der FC Eintracht Northeim bleibt in der Fußball-Oberliga weiterhin in der Erfolgsspur. Am Sonntag gelang dem Team im letzten Heimspiel der Saison nach 90 unterhaltsamen Minuten ein verdienter 3:0 (1:0)-Sieg gegen den VfL Oldenburg.

? Wie lief die Partie im Gustav-Wegner-Stadion?

!Besonders in der Anfangsphase merkte man der Eintracht an, dass sie ihrem Trainer Wolfgang Schmidt bei seinem letzten Auftritt im Gustav-Wegner-Stadion einen Sieg schenken wollte. Schon in der fünften Minute traf Mehdi Mohebieh nach starkem Pass von Thorben Rudolph zur Führung. Dass es zur Halbzeit immer noch nur 1:0 stand, war Glück für die Gäste. Rudolph per Distanzschuss (17.) und Mohebieh (35.) hatten gute Chancen, um zu erhöhen. Zimmermann traf nur den Pfosten (40.).

Und auch nach der Pause gelang der Heimelf ein Blitzstart. Nach schönem Zuspiel von Zimmermann hatte Patrick Sieghan wenig Mühe, das 2:0 zu erzielen (49.). Die nächsten Minuten dominierte die Eintracht, verpasste es aber, den Sack zuzumachen. Christian Horst traf zum zweiten Mal den Pfosten (56.), Zimmermann bekam den Ball nicht an Keeper Bohe vorbei (62.), Valentin Jäkel kam bei einem Konter zu spät (67.) und schoss frei vor dem Tor den Schlussmann an (71.). So hielt man die Oldenburger zumindest etwas im Spiel. Die Gäste waren auch durchaus bemüht und hatten Aktionen, torgefährlich wurden sie aber so gut wie nie. Sieghan machte kurz vor Schluss das Pfosten-Triple perfekt (88.). Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte Zimmermann in der Nachspielzeit.

? Was hat das für Auswirkungen in der Tabelle?

! Die Eintracht festigte mit den drei Punkten ihren vierten Platz, könnte mit einem Sieg am Pfingstsamstag in Lingen sogar auf Rang drei klettern. Oldenburg, zuvor drei Mal siegreich, ist weiterhin noch nicht gerettet.

? Gab es Spieler, die besonders überzeugt haben?

!Offensiv stellten Mehdi Mohebieh, Patrick Sieghan und Melvin Zimmermann die VfL-Abwehr immer wieder vor Probleme. Doch auch die Eintracht-Viererkette machte ihren Job gut. Vincent Leifholz, Sebastian Marx, Thore Dengler und Linus Baar ließen fast nichts anbrennen und hatten damit großen Anteil beim ersten Spiel ohne Gegentor in diesem Jahr. (mwa)

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