Premierensieg auf Kunstrasen: Eintracht Northeim gewinnt gegen Spelle

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Langes Bein: Northeims Thorben Rudolph, der erneut Innenverteidiger spielte, klärt hier vor einem Speller Angreifer. Die Eintracht gewann am Samstag mit 2:1.

Northeim. Der FC Eintracht Northeim hat das erste Pflichtspiel der Fußball-Oberliga auf dem Kunstrasenplatz im Gustav-Wegner-Stadion am Ostersamstag mit 2:1 gegen den SC Spelle-Venhaus gewonnen.

Die Partie fand nur dank einer Sondergenehmigung auf dem neuen Geläuf statt, das für diese Liga eigentlich gar nicht zugelassen ist. Der Rasenplatz war unbespielbar.

Erste Halbzeit 

Die Gastgeber waren das dominierende Team. Einen Kopfball von Melvin Zimmermann konnte Spelles Keeper Gellhaus gerade noch klären (15.), kurz darauf war er aber geschlagen, als Nils Hillemann (nach tollem Pass von Patrick Sieghan) frei vor ihm auftauchte (16.). Weitere gute Chancen hatten Marc-Jannik Grunert (24.) und Mehdi Mohebieh (40.). Spelle-Venhaus wollte kontern, war aber eigentlich nur nach Standards gefährlich.

Zweite Halbzeit

Das änderte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs. Meist über die linke Northeimer Abwehrseite wurde der Gast auch aus dem Spiel heraus immer gefährlicher. Und nachdem die Eintracht nach einem Foul an Grunert einen Strafstoß haben wollte (63.), glich Spelle durch Stegemann nicht unverdient aus (67.).

Doch es dauerte keine zwei Minuten, da führten die Northeimer erneut. Großen Anteil an der zweiten Bude von Hillemann hatte Zimmermann, der sich über links bärenstark durchsetzte und seinem Sturmpartner den Doppelpack ermöglichte. Da Patrick Sieghan das 3:1 vergab (74.), blieb das Duell bis zum Ende spannend.

Personelles 

Clemens Zöllner stand erneut zwischen den Eintracht-Pfosten. Jannik Strüber war nach seinem Spanien-Aufenthalt noch nicht wieder im Kader. Der Auftritt von Thorben Rudolph als Innenverteidiger gegen Jeddeloh muss seinem Trainer gefallen haben. Obwohl Sebastian Marx seine Gelbsperre abgesessen hat, behielt Rudolph seinen Platz an der Seite von Thore Dengler.

Die muskulären Probleme von Nils Hillemann und Melvin Zimmermann scheinen nicht so gravierend gewesen zu sein. Beide wirbelten von Beginn an die Gästeabwehr durcheinander. Auch Patrick Sieghan hat seine Rückenbeschwerden auskuriert. Er kehrte als Kapitän zurück.

Fazit 

Der Northeimer Sieg ist verdient. Spelle war allerdings gerade in der zweiten Halbzeit ein Gegner auf Augenhöhe, der sich mit ein bisschen mehr Glück vielleicht sogar einen Punkt hätte ergaunern können.

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