Fußball-Oberliga: Der Schnellcheck zum Eintracht-Spiel gegen Oldenburg

Es reicht nur zum Remis

Der eingesprungene Blötz: Eintracht Northeim mit Carim Blötz, der hier den Ball abgeben muss, kam am Sonntag nicht über ein 1:1 gegen den VfL Oldenburg hinaus. Foto: zij

Northeim. Eintracht Northeim hat den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Oberliga verpasst. Das 1:1 gegen den VfL Oldenburg war zu wenig, um am SSV Jeddeloh vorbeizuziehen, der zudem sein Gastspiel in Göttingen hätte verlieren müssen. (Endstand: 6:2 für Jeddeloh). Durch das Remis gab Northeim den zweiten Platz ab und ist nun Dritter.

? Was tat sich in den 90 Minuten am Rhumekanal?

!Die Eintracht begann ordentlich, kassierte jedoch nach Oldenburgs erstem Schuss aufs Tor den Rückstand (10.), als Keeper Moritz Köhler einen Freistoß nach vorn klatschen ließ und Kaissis sich bedankte. Northeim tat sich schwer und machte zu viele Fehler. Oldenburgs Defensive zeigte, warum sie bis dato die wenigsten Gegentreffer der gesamten Liga hinnehmen musste.

Mit Wiederbeginn übernahm die nun verbesserte Heimelf endlich das Heft des Handelns und glich durch Mehdi Mohebieh verdient aus (56.). So ging es mit einem 1:1 in die Schlussviertelstunde. Trainer Malte Fröhlich war damit natürlich nicht zufrieden und brachte mit Ali Ismail eine weitere Offensivkraft. Auch das half nicht. Es blieb zwar spannend, doch dicke Torchancen gab es auf beiden Seiten nicht mehr.

? Geht das Ergebnis so in Ordnung?

! Northeim hat sicher schon bessere 90 Minuten gezeigt. Der letzte Pass in die Spitze ging zu oft ins Leere oder zum Gegner. Oldenburg verteidigte clever und setzte immer wieder Konter. Das zeigte die erhoffte Wirkung. So muss die Eintracht mit dem einen Zähler zufrieden sein. Die Gäste sind es auf jeden Fall.

? Was gab es sonst noch?

! Die Tatsache, dass trotz strahlendem Sonnenschein, der bisher starken Saison der Eintracht und eigentlich immer attraktiven Heimspielen erneut lediglich rund 250 Zuschauer den Weg ins Gustav-Wegner-Stadion gefunden haben. „Das dürfen natürlich gern mehr sein“, befand auch Teammanager Hartmut Denecke. Und damit liegt er richtig. Nirgends in der Region gibt es derzeit hochklassigeren und besseren Amateurfußball zu sehen. Vielleicht kommen ja in zwei Wochen am 30. Oktober gegen Spelle-Venhaus ein paar mehr Besucher zur Eintracht. (mwa)

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