Fußball-Oberliga: SVG verliert Anschluss und Eintracht (mal wieder) gegen Jeddeloh

Relegation außer Reichweite?

Nichts zu halten: Clemens Zöllner, ehemals beim 1. SC Göttingen 05, kassierte am Sonntag bei seinem Oberliga-Debüt für Eintracht Northeim gegen Jeddeloh gleich drei Gegentreffer. Foto: zij

Northeim/Göttingen. 18 Spiele in Serie ungeschlagen, nun aber gleich zwei Niederlagen – dennoch kann sich das bisherige Abschneiden des Aufsteigers SVG Göttingen in der Fußball-Oberliga durchaus sehen lassen.

Mit dem Ziel in diese Saison gestartet, den Klassenerhalt zu sichern, schnuppern die Schwarz-Weißen sogar am Relegationsplatz zwei. Den hat ihnen allerdings der 1. FC Germania Egestorf/Langreder streitig gemacht und die SVG von diesem zweiten Tabellenrang mit einem derzeitigen Vorsprung von fünf Punkten verdrängt, nachdem die Göttinger am vergangenen Sonntag 0:2 beim VfL Osnabrück II verloren hatten.

Schaut man sich das Restprogramm dieser beiden Teams an, so könnte es am 1. Mai tatsächlich zu einem Endspiel um diesen Relegationsplatz zwei kommen. Denn da treffen beide im Stadion am Göttinger Sandweg aufeinander. Zünglein an der Waage könnte dabei aber auch noch Eintracht Northeim sein. Die Northeimer müssen am 3. April nach Egestorf reisen und erwarten am 24. April im Südniedersachsenderby die SVGer.

Ärgerte sich Göttingens Trainer Knut Nolte noch über die unnötige 1:3-Heimpleite gegen den SC Spelle-Venhaus, so gestand er diesmal ein, dass „die Osnabrücker einfach stärker waren, verdient gewonnen haben und wir gegen die spielerisch überlegenen VfLer nichts entgegenzusetzen hatten“. Über die Ostertage aber will die SVG beide Nachholspiele gegen Uphusen und Oldenburg gewinnen.

Eintracht hadert

Lange Gesichter gab es am Sonntag auch im Northeimer Gustav-Wegner-Stadion. Die Eintracht zeigte gegen den SSV Jeddeloh eine durchaus gute Leistung, kassierte aber im vierten Duell mit den Norddeutschen dennoch die vierte Niederlage (2:3). Warum das so war, hatte auch Gästecoach Olaf Blancke schnell ausgemacht. „Wir haben eiskalt zugeschlagen und aus unseren wenigen Möglichkeiten das Maximale herausgeholt.“ Da konnte Northeims Trainer Wolfgang Schmidt nur zustimmen. „Die Chancenauswertung Jeddelohs war optimal. Wir dagegen haben noch mindestens drei hundertprozentige Dinger vergeben. Und weil das eben so war, hat Jeddeloh verdient gewonnen.“

In diesen Chor stimmte auch Stürmer Melvin Zimmermann ein. „Wir haben natürlich Möglichkeiten, um 3:2 oder sogar 4:2 in Führung zu gehen. Auf der anderen Seite kann es aber auch einfach nicht sein, dass wir drei Gegentore nach Standardsituationen kassieren.“ Diese Tatsache machte logischerweise auch Torwart Clemens Zöllner zu schaffen, der sein Oberliga-Debüt für seinen neuen Verein feierte. „Es ist natürlich bitter, im ersten Spiel gleich drei Dinger zu kassieren. Sagen wir mal so: Es hätte besser laufen können.“ (wg-gsd/mwa)

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