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Eintracht Northeim erwartet den MTV Eintracht Celle am Rhumekanal

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Von: Marco Washausen

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Auf die Abwehr der Eintracht dürfte viel Arbeit zukommen. Hier Nils Kern (am Ball) und Erkan Coscun beim Heimspiel gegen Rotenburg. Archi
Auf die Abwehr der Eintracht dürfte viel Arbeit zukommen. Hier Nils Kern (am Ball) und Erkan Coscun beim Heimspiel gegen Rotenburg. © Kaja Schirmacher

Das vorletzte Heimspiel der Saison steht den Oberliga-Fußballern des FC Eintracht Northeim bevor. Der MTV Eintracht Celle reist zur Partie der Abstiegsrunde an.

Northeim – Anpfiff im Gustav-Wegner-Stadion ist am Sonntagnachmittag um 14 Uhr. Dazu hier die wichtigsten Infos.

Wie sind die Vorzeichen vor der Partie?

Man könnte sagen: Die Eintracht bekommt es aktuell ausschließlich mit Extremen zu tun. Vor drei Wochen war Tabellenführer Rotenburg zu Gast am Rhumekanal und gewann 3:0, vergangenen Samstag waren die Northeimer beim FC Hagen/Uthlede zu Gast - und brachten ein 1:1 vom Schlusslicht der Staffel mit. Nun geht es gegen Celle. Und damit den aktuellen Spitzenreiter der Abstiegsrunde. Topteam - Kellerkind - Topteam!

Durch einen 6:0-Kantersieg gegen die SVG Göttingen zog der MTV dank des nun besseren Torverhältnisses an Rotenburg vorbei auf Platz eins. Der RSV kam seinerseits nicht über ein 1:1 gegen Wolfenbüttel hinaus.

Wie stehen die Chancen, dass die Eintracht den Klassenerhalt noch schafft?

Nicht all zu gut. Das Remis bei Hagen/Uthlede war zu wenig. Als Achter und damit Drittletzter ist das rettende Ufer für Northeim (14 Punkte) mindestens fünf Zähler entfernt. Das klingt und ist natürlich nicht unaufholbar, doch haben Gifhorn (19) und Bersenbrück (18) noch Nachholspiele zu absolvieren. Der mutmaßlich rettende vierte Platz könnte also sogar in noch weitere Ferne rücken.

Nichts, was Trainer Philipp Weißenborn schlaflose Nächte bereitet. „Dass es mit unserer jungen Mannschaft schwer werden würde, die Klasse zu halten, war klar. Wir bleiben trotzdem bei unserem Plan und gehen jedes Spiel mutig an. Wenn wir denn absteigen, dann soll sich die Mannschaft wenigstens weiterentwickeln. Und das gelingt uns nicht, wenn wir alle Mann hinten rein stellen und die Bälle planlos lang nach vorn schlagen.“

Wie endete das Hinspiel gegen Celle?

Das war eine deutliche Angelegenheit für den Favoriten, der die überragende Offensive dieser Runde stellt. Defli glich den frühen Rückstand für Eintracht zwar noch aus, doch Celle siegte am Ende vollauf verdient 4:1.   (Marco Washausen)

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