Sechs Tore, zwei Elfer, ein Punkt! Northeim spielt 3:3

Patrick Gemende

Rotenburg. Eintracht Northeim ist am Donnerstagabend mit einem 3:3 (3:2)-Unentschieden beim Rotenburger SV in den Doppelspieltag über das lange Feiertagswochenende gestartet.

Während die Northeimer es damit verpassten, Punkte im Rennen um Platz fünf gut zu machen, kam es für den RSV noch schlimmer. Nach dem Remis steht das Team als zweiter Absteiger nach Göttingen 05 fest.

„Wir sind einfach zu unkonzentriert gewesen. Das hat uns den Sieg gekostet“, berichtete Teammanager Hartmut Denecke. „Wir hätten zur Halbzeit 3:0 oder 4:0 führen müssen. Dann wäre das Ding durch gewesen.“ Doch so kam es nicht. Am Ende musste die Eintracht sogar noch froh sein, nicht verloren zu haben.

Doch der Reihe nach. Patrick Sieghan (21.) und Melvin Zimmermann (28.) hatten Northeim in Führung geschossen, aber keine Minute später war Rotenburg durch Baris schon wieder dran (29.). Und genau so ging es weiter: Nils Hillemann erhöhte auf 3:1 (33.) und wiederum dauerte es keine 60 Sekunden, bis die Gastgeber erneut verkürzen konnten (34.). „So etwas darf uns nicht passieren. So haben wir Rotenburg im Spiel gehalten.“

In der zweiten Hälfte ging es munter weiter. Die Partie war nun ziemlich zerfahren, aber absolut unterhaltsam. Nach einem Freistoß glich Rotenburg durch Niestädt aus (58.). Nur kurz darauf hätte Zimmermann alles korrigieren können. RSV-Schlussmann Mensing hatte Patrick Sieghan gefoult, sah Rot und Schiri Mewes gab Elfmeter. Doch bei Zimmermanns Versuch musste der neu ins Spiel gekommene Lohmann nicht eingreifen. Der Schuss ging links vorbei.

Wenig später war der eine Auswärtspunkt sogar in Gefahr. Der Schiri entschied nach einem vermeintlichen Handspiel von Patrick Gemende auf Strafstoß, den Moritz Köhler aber ganz stark parierte. Denecke: „Der Elfer war unberechtigt. Patrick hat den Ball voll ins Gesicht bekommen und stark geblutet. Vielleicht ist sogar sein Nasenbein gebrochen. Das hat der Schiri falsch gesehen.“

In der Nachspielzeit hatte schließlich Sebastian Marx den Auswärtssieg noch auf dem Fuß, scheiterte jedoch zweimal haarscharf.

Eintracht: Köhler - Persch, S. Marx, Gemende, N´Diaye - Braun, Horst - Mohebieh, P. Sieghan, Hillemann (88. Zackenfels) - Zimmermann

Tore: 0:1 P. Sieghan (21.), 0:2 Zimmermann (28.), 1:2 Baris (29.), 1:3 Hillemann (33.), 2:3 Muharemi (34.), 3:3 Niestädt (58.). (mwa) Archivfoto: osx

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