Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim spielt am Sonntag ab 14 Uhr daheim gegen den TB Uphusen

Siegen für die Mannschaftsfahrt!

Zuletzt zweimal erfolgreich: Die Northeimer Eintracht mit Libasse N‘Diaye (rechts, hier gegen Egestorf) empfängt am Sonntag Uphusen. Archivfoto: zij

Northeim. Die Oberliga-Fußballer des TB Uphusen geben am Sonntag ab 14 Uhr ihre Visitenkarte im Northeimer Gustav-Wegner-Stadion ab. Dann möchte die gastgebende Eintracht nach dem Heimsieg gegen Egestorf-Langreder und dem Derbyerfolg in Göttingen den dritten Sieg in Serie.

Wie ist die Ausgangslage?

Der Tabellenfünfte (37 Punkte aus 22 Spielen) empfängt den Neunten (33 aus 24). Beide sind gut drauf. Während die Northeimer den dritten Sieg am Stück wollen, haben die Gäste seit fünf Spielen nicht verloren. Zuletzt gab es ein 4:0 gegen Ottersberg. Beachtenswert sind auch das 5:2 bei Spelle-Venhaus oder das 3:1 gegen Osnabrück II. In den sechs TB-Spielen des Jahres fielen im Schnitt mehr als vier Tore. Da auch die Eintracht offensiv agiert, könnte die Partie unterhaltsam werden.

„Ich hoffe auf einen interessanten Schlagabtausch zwischen zwei Teams, die sich im Aufwind befinden“, sagt Northeims Teammanager Hartmut Denecke, den trotz der guten Saison seines Teams eine Sache beschäftigt. „Wir sind in der Heimtabelle nur Zwölfter. Diese Bilanz möchten wir auf jeden Fall aufpolieren.“ Bisher holte Northeim „nur“ 16 Punkte am Rhumekanal. Auswärts gab es 21 (Platz drei).

Wie lief das Hinspiel?

Zur Pause stand es 2:2. Thorben Rudolph und Christian Horst hatten für die Eintracht getroffen, die 2:3 in Rückstand geriet. Erst in der Nachspielzeit rettete Melvin Zimmermann mit dem 3:3 einen Punkt. „Von der Uphusener Mannschaft des Hinspiels sind nicht mehr viele Jungs über“, weiß Denecke. „Da hat es ein ziemliches Kommen und Gehen gegeben.“

Wie sieht es beim Personal aus?

Die Eintracht muss den Rest der Saison ohne Christian Splitt auskommen. Der Defensivspezialist hatte immer wieder Probleme mit dem Sprunggelenk und muss Anfang Mai operiert werden. Denecke: „Wir hoffen, dass wir in der nächsten Saison wieder einen komplett fitten „Kiki“ Splitt an Bord haben.“ Zurück am Sonntag ist Patrick Sieghan, der zuletzt beim Derby berufsbedingt passen musste.

Beim Gast ist Trainer André Schmitz die interessanteste Personalie. Wie jetzt bekannt wurde, verlässt er am Saisonende den Verein und wechselt zum TSV Oldenburg (Landesliga).

Steht ein Team unter Druck?

Nein. Uphusen steht dicht vor dem Klassenerhalt und auch die Eintracht kann befreit aufspielen. Bei den Gastgebern gibt es aber eine Kleinigkeit, die besonders motiviert. Eintracht-Vorsitzender Wolfgang Hermann hat eine Mannschaftsfahrt ausgelobt, falls am Saisonende ein Platz unter den besten Fünf herausspringt. (mwa)

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