Fußball-Oberliga: Spitzenreiter SVG Göttingen erwartet am Sonntag den Tabellenvorletzten VfL Osnabrück II

„Sind fast immer Außenseiter“

Rückt wieder in die Startelf: Göttingens Josu de las Heras Vicuna (li., hier gegen Hannovers Ousmane Soumah). Der Tabellenführer SVG erwartet am Sonntag den Tabellenvorletzten Osnabrück II. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Der Blick in die Tabelle der Fußball-Oberliga sorgt rund um das Team der SVG Göttingen schnell für Klarheit. Wenn am Sonntag um 15 Uhr der Aufsteiger auf die Reserve des VfL Osnabrück trifft, dann ist die Favoritenrolle fest vergeben. Der Spitzenreiter und Aufsteiger aus der Landesliga ist nach sechs Spieltagen noch immer ungeschlagen und führt die Rangliste mit 14 Zählern an. Die Gäste dagegen haben nur eins ihrer sechs Spiele gewonnen, dümpeln mit drei Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz und haben ihre vier Saisontore alle in einem Spiel erzielt.

Die Gäste, die in fünf Partien komplett leer ausgingen, haben ein Offensivproblem. Auch deshalb, weil sie bislang immer wieder die Startaufstellung umstellen mussten. Und dennoch will Göttingens Trainer Knut Nolte die Favoritenrolle für sich und seine Mannschaft nicht annehmen. „Wir sind Aufsteiger und brauchen Punkte für den Klassenerhalt. Der VfL verfügt dagegen über gut ausgebildete Spieler in einem Team, das seit vielen Jahren in der Oberliga spielt. Wir sind fast in jedem Spiel der Außenseiter.“

In der Tabelle trennen die beiden Teams derzeit dennoch elf Punkte. Und dieser Abstand soll sich noch weiter vergrößern, auch wenn Nolte seine Elf im Vergleich zum zurückliegenden 1:1 in Spelle wieder umbauen muss. Micha Alexander wird wegen seines Einsatzes bei der Kleinfeld-Europameisterschaft auch noch im kommenden Auswärtsspiel in Heeslingen fehlen, dafür kehrt Josu de las Heras Vicuna in die Startformation zurück. Die angeschlagenen Mittelfeldspieler Martin Schiller und Tomas Zekas sind zwar in das Training zurückgekehrt, werden aber noch pausieren. „Ein Einsatz am Sonntag käme für beide Spieler noch zu früh“, erklärt Nolte.

Doch auch ohne dieses Duo ist Nolte optimistisch, dass der fünfte Saisonsieg im Bereich des Möglichen liegt. Nolte hatte den kommenden Gegner bei der 0:2-Pleite in Northeim beobachtet. „Unterschätzen werden wir den VfL sicherlich nicht. Aber das ist ein schlagbarer Gegner. Und mit einem Sieg würden wir den Abstand auf Osnabrück auf 14 Punkte vergrößern. Diese Chance müssen wir nutzen.“ (raw)

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