Pokalduell am Rhumekanal beginnt um 15 Uhr

Sonntag kommt Hildesheim: Eintracht Northeim will ins Viertelfinale

Bereits beim Test gegen Bundesligist Paderborn trug Maurice Franke (rechts) das Eintracht-Trikot. Nun hat er fix bei den Northeimern unterschrieben.

Um den Einzug ins Viertelfinale des Fußball-Niedersachsenpokals kämpft der FC Eintracht Northeim am Sonntagnachmittag. 

Um 15 Uhr wird im heimischen Gustav-Wegner-Stadion die Partie gegen den Oberliga-Weggefährten VfV Borussia Hildesheim angepfiffen. Wir klären vorab die wichtigsten Fragen.

Um was genau geht es in diesem Wettbewerb?

Um nicht mehr oder weniger als eine Eintrittskarte für den DFB-Pokal! In der vergangenen Serie war für die Eintracht im Halbfinale gegen Bersenbrück Endstation. Zwei Schritte zum ganz großen Ziel fehlten, die man nun natürlich liebend gern gehen würde. Warum sich das lohnt, zeigt Titelverteidiger Delmenhorst: Der SV Atlas bekam Bundesligist Werder Bremen für sein Erstrundenduell zugelost. Das findet nun in Kürze im Weserstadion statt - vor zehntausenden Fans. Neben der deutschlandweiten Aufmerksamkeit zahlt sich das für die Delmenhorster natürlich auch finanziell kräftig aus.

Wie ist Gegner Hildesheim einzuschätzen?

Das ist schwer zu sagen. Fest steht: Während sich die Northeimer vergangenen Sonntag durch ein 4:2 in Hameln gegen Tündern erst für dieses Achtelfinale qualifizieren mussten, hatte Hildesheim ein Freilos. Die Truppe von Trainer Benjamin Duda steht also vor ihrem ersten Pflichtspielauftritt der Saison. Der Coach erwartet ein absolutes Kracherspiel im Gustav-Wegner-Stadion. „Wir haben den Gegner mehrfach beobachtet und wissen, was auf uns zukommt. Wir sind bereit für 90 knackige Minuten“, wird Duda auf der Internetseite des Vereins zitiert.

Wer geht als Favorit in die Begegnung?

Das kann man in dieser Phase einer Saison nicht sagen. Nimmt man die Oberliga-Tabelle der Vorsaison als Maßstab, sind die Northeimer als Vizemeister gegen den Siebten sicher leicht favorisiert - nicht zuletzt dank des Heimvorteils. Das Hinspiel am Rhumekanal gewann die Eintracht mit 4:0, in Hildesheim trennte man sich torlos.

Die Generalprobe für den Pokalauftritt entschieden die Hildesheimer jüngst mit 5:2 gegen den SC Westerhausen (Verbandsliga Sachsen-Anhalt) für sich. Mit etwas mehr Zielstrebigkeit hätte der Erfolg jedoch deutlich höher ausfallen müssen.

Wie sieht es personell im Eintracht-Lager aus?

Einige Verletzte (unter anderem Zimmermann, Horst und Kratzert) fehlen zwar weiterhin, doch hat die Eintracht unter der Woche auch einen weiteren Neuzugang perfekt gemacht. Der 18-jährige Maurice Franke hat sich den Northeimern angeschlossen. Er war zuletzt in der U19 von Eintracht Braunschweig aktiv. Der Offensivspieler, der auch drei Jahre für die Jugend des VfL Wolfsburg kickte, lief bereits im Test gegen Paderborn für seinen neuen Klub auf - und überzeugte! Franke lebt in Seesen und ist bereits spielberechtigt.

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