Fußball-Oberliga: Christoph Beismann trifft beim 3:0 gegen seinen Ex-Club

Starke Gäste siegen klar

Einen Schritt zu spät: Northeims Christoph Ziegler (rechts) kann hier gegen Egestorfs Joshua Siegert nur noch hinterherschauen. Hinten Melvin Zimmermann. Foto: zij

Northeim. Eintracht Northeim hat seinen Heimnimbus in der Fußball-Oberliga verloren. Nach drei Siegen ging das Team am Sonntag erstmals in dieser Saison als Verlierer vom Platz. Titelkandidat 1. FC Germania Egestorf-Langreder gewann mit 3:0 (1:0).

? Wie lief die Partie?

! Sie begann mit einer Geschichte, wie sie der Fußball ab und zu eben schreibt. Nach einem Abwehrfehler sowie einem Foulspiel von Keeper Moritz Köhler gab es Elfmeter für Egestorf. Und den verwandelte - wie sollte es anders sein - der Ex-Northeimer Christoph Beismann. Danach musste sich die Heimelf erstmal berappeln, tat das aber auch. Bis zur Pause gab es ein Spiel mit zwei Teams auf Augenhöhe und weiteren kleineren Chancen auf beiden Seiten.

Nach dem Seitenwechsel drückte die Eintracht auf den Ausgleich. Die Hoffnung, dass der auch tatsächlich gelingt, wurde noch größer, als Patrick Sieghan nach langer Verletzungspause endlich wieder auf dem Platz stehen konnte (65.). Doch daraus wurde nichts. So sehr sich die Heimelf auch bemühte, richtig gefährlich wurde es offensiv viel zu selten.

? Geht das Ergebnis in Ordnung?

! Ja. Die Gäste traten selbstbewusst auf, waren deutlich gefährlicher und standen defensiv sehr gut. Die Belohnung war der sechste Sieg in Serie. Und der war verdient, wenn auch zu hoch.

? Wie reagierte Trainer Wolfgang Schmidt auf die zahlreichen Ausfälle?

! Nach den Rotsperren gegen Kapitän Marcel Braun und Yurgen Salfeld sowie den zahlreichen Verletzten ließ Schmidt seine Jungs im 4-1-4-1-System spielen. Einzige Spitze war Nils Hillemann. Melvin Zimmermann rückte ins offensive Mittelfeld. Alleiniger Abräumer zwischen den Viererketten war Neu-Kapitän Christian Horst. Auf der rechten Defensivseite kam Christoph Ziegler in die Startelf.

? Was gab es sonst noch?

! Das Gustav-Wegner-Stadion gleicht immer mehr einer Baustelle. Die Erde, die beim Bau des Kunstrasenplatzes weichen muss, wird gelagert, wo Platz ist. Auch meterhoch hinter der Gegengerade. Wo gehobelt wird, fallen eben auch Späne.

Die Eintracht hatte sich extra für dieses Spiel noch eine kleine Besonderheit einfallen lassen. Die Spieler wurden beim Einlaufen von Kindern der türkischen Gemeinde begleitet, denen das sichtlich Spaß machte. (mwa)

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