Starke SVG Göttingen: „Eine eingespielte Riege“

Eitel Sonnenschein bei der SVG: Florian Evers (rechts) freut sich mit Josu de las Heras Vicuna über den tollen Start. Foto:  Jelinek/gsd-nh

Northeim/Göttingen. „Es bleibt dabei. Es sind jetzt zehn Punkte gegen den Abstieg – nicht mehr und nicht weniger“, bleibt Trainer Knut Nolte auch weiterhin bescheiden trotz des sensationellen Starts des Aufsteigers SVG Göttingen in der Fußball-Oberliga mit drei Siegen und einem Remis.

Auch nach dem vierten Spiel in Folge ohne Niederlage mit dem überraschenden 2:0-Sieg beim 1. FC Wunstorf heißt weiterhin das Erfolgsrezept, dass „wir eine eingespielte Riege sind“, so Nolte. Vor allem hätten auch die Neuzugänge sehr gut eingeschlagen. „Lexi Burkhardt kannten wir ja schon und wissen um seine Stärken. Genauso kennen wir Jan-Niklas Linde mit seiner jahrelangen Oberliga-Erfahrung. Marco Galante hat sich von Beginn an aufgedrängt. Nur Arigon Dacaj ist noch etwas außen vor“, beschreibt Nolte die Neuverpflichtungen. Alle haben eine gute Vorbereitung gehabt, zudem stimmt die Chemie im Teams.

Dennoch, so Nolte, sei der derzeit zweite Tabellenplatz „eine schöne Momentaufnahme, die wir genießen“. Am Ende sei er aber auch mit einem Tabellenplatz unter den ersten Zehn sehr zufrieden. Nach Edwan Saciri hat die SVG am Montag mit Janek Brandt (19, von RW Erfurt II, zuvor JFV Göttingen ) noch einen weiteren Spieler verpflichtet.

Während bei der SVG sportlich also die Sonne scheint, ist der Himmel über Northeim zumindest ein bisschen bewölkt. Die sonntägliche 1:3-Niederlage in Heeslingen wurmte Team-Manager Hartmut Denecke, überbewerten wollte er diese aber auch nicht. „Wir haben ja vor der Saison nicht gesagt, dass wir Meister werden wollen. Wir haben eine junge Mannschaft, die noch viel lernen muss.“

Ein großes Eintracht-Problem sind die ständig wechselnden Aufstellungen, die allen das Leben schwer machen. „Wir haben jetzt im vierten Spiel zum vierten Mal eine andere Abwehr auf dem Feld gehabt. So gewinnt man natürlich keine Sicherheit“, sagt Denecke. Im Vergleich zur Osnabrück-Partie, in der Northeim keine einzige Torchance zuließ, musste Trainer Wolfgang Schmidt in Heeslingen auf Linus Baar (Oberschenkel) und Abwehrchef Patrick Gemende verzichten. Ihn erwischte es sogar ungleich schwerer. Im Abschlusstraining am Freitag verletzte Gemende sich an der Schulter, muss operiert werden und wird in diesem Jahr kein Spiel mehr bestreiten. Das brachte die Verantwortlichen dazu, mit Thore Dengler noch einen gelernten Innenverteidiger zu verpflichten. Der gebürtige Northeimer, der aus der U 23 des VfL Wolfsburg kommt, soll am Dienstag erstmals mit der Mannschaft trainieren.

Bagger auf dem Hartplatz

Am Mittwoch rückt der Sport bei Eintracht dann kurzzeitig in den Hintergrund. Am Vormittag gibt es im Gustav-Wegner-Stadion den symbolischen ersten Spatenstich beim Bau des neuen Kunstrasenplatzes (bisheriger Hartplatz). Ein weiterer Schritt bei einem Projekt, auf das der gesamte Verein seit Jahren hingearbeitet hat. (wg-gsd/mwa)

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