Anstoß am Sonntag um 14 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion

Tabellenführer Eintracht Northeim empfängt Hagen/Uthlede

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Das nächste Topspiel für Eintracht: Die Northeimer um Carim Blötz (in Aktion) und Tobias Stief (re.) treffen am Sonntag auf den FC Hagen/Uthlede.

Die Stimmung beim Fußball-Oberligisten Eintracht Northeim könnte aktuell nicht besser sein. Die Südniedersachsen führen die Tabelle an, haben gegenüber dem Verfolger HSC Hannover zwar nur das um drei Treffer bessere Torverhältnis, dafür aber ein enormes Selbstbewusstsein.

Keine schlechte Ausgangsposition, um am Sonntag (14 Uhr) den nächsten Sieg über den FC Hagen/Uthlede zu feiern.

Gründe, um mit breiter Brust aufzulaufen, haben die Northeimer zu genüge. Besonders imponierend ist die Heimstärke. 27 von 30 möglichen Punkte ist die beste Ausbeute der gesamten Liga. Zudem verfügt die Eintracht über die beste Defensive der Liga, hat in 21 Spielen erst 24 Gegentreffer kassiert. Und die Offensive ist mit 43 erzielten Treffern die drittbeste Sturmreihe der Liga und nur um zwei Tore schlechter als der HSC Hannover. Zudem hat Eintracht mit Melvin Zimmermann den treffsichersten Spieler in seinen Reihen. Mit elf Saisontoren führt der aktuelle Linksaußen gemeinsam mit Spelles Sascha Wald und Christopher Schultz (HSC Hannover) die Torjägerliste an.

Und dennoch dürfte die Partie am Sonntag kein Selbstgänger für Eintracht werden. Denn Hagen/Uthlede spielt als Aufsteiger eine glänzende Saison. In den drei Spielen nach der Winterpause sind sie noch ungeschlagen, zuletzt gab es ein 0:0 gegen den Dritten, die Reserve von Eintracht Braunschweig. Doch während der Tabellensechste als zweitheimstärkste Mannschaft der Liga glänzt, läuft auswärts fast gar nichts zusammen. Mit erst sechs Punkten ist der Aufsteiger das zweitschlechteste Team in der Fremde.

Im Hinspiel lief allerdings für die Northeimer kaum etwas zusammen. Mitte September kassierten sie beim 0:3 ihre damals zweite Niederlage. „Wir hatten zwei Riesenchance zum Führungstreffer. Einen Schuss von Paul Mähner hat der FC-Keeper super gehalten. Nach dem 0:1 ist uns dann die Partie entglitten“, erinnert sich Northeims Trainer Philipp Weißenborn.

Der Aufsteiger spielt einen einfachen, aber effektiven Fußball. Mit langen Bällen wird meist Torjäger Justin Dähnenkamp (10 Treffer) in Szene gesetzt. Ein Konzept, das vor allem auf dem kleinen Heimplatz greift. „Das ist eine wirklich gute Mannschaft, aber wir sind gewappnet“, sagt Silvan Steinhoff, der am Sonntag eine ganz andere Partie als im Hinspiel erwartet. „Auf unserem Kunstrasenplatz ist es für alle Gegner schwer.“

Northeims Trainer muss bis zum Saisonende auf Torhüter Jannik Strüber nach seinem Sprunggelenkbruch verzichten. Wegen dem zweiten Teil seiner zwei Spiele umfassenden Rotsperre fällt Mähner erneut aus. Dafür hat Abwehrchef Christian Horst seine Bronchitis auskuriert und Mattis Daube seine Gelbsperre abgesessen. Auch Yannik Freyberg ist wieder eine Option. Nach dem Schlusspfiff schaut der Tabellenführer dann nach Heeslingen, wo der HSC gefordert ist – vermutlich aber nur mit einem Auge, erklärt Weißenborn. „Wir schauen weiter nur auf uns. Nur das ist wichtig.“ 

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