NFV testet SVG auf Tauglichkeit für die Regionalliga

KnutNolte

Göttingen. Die sportliche Bilanz der SVG Göttingen in der Fußball-Oberliga ist prächtig: Neun Siege, sechs Unentschieden und noch immer ungeschlagen. Kein Wunder deshalb, dass einige Experten dem Aufsteiger aus der Landesliga jetzt sogar den Durchmarsch in die Regionalliga zutrauen. Doch davon will Trainer Knut Nolte nichts wissen. „Wir wollen erst einmal den Klassenerhalt schaffen. Nur das zählt.“

„Bis zur Rente nur noch mit Knut Nolte!“

Bei 18 Punkten Vorsprung des aktuellen Tabellenzweiten auf den viertletzten Rang und ersten Abstiegsplatz dürfte der Klassenverbleib aber schon so gut wie sicher sein. Hinter den Kulissen wird am Sandweg jedenfalls schon an der Zukunft gebastelt. Demnächst sollen die Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit Trainer Nolte anlaufen. „In der spielfreien Zeit haben wir für so etwas Zeit. Aus meiner Sicht gibt es sowieso keinen Grund, etwas zu verändern“, sagt Fußballabteilungsleiter Thorsten Tunkel, der darauf verweist, dass diese Entscheidung aber Sache des Vorstands sei. „Ich gebe nur eine Empfehlung ab. Und die lautet wie immer: Bis zur Rente nur noch mit Knut Nolte!“ Der 57-Jährige, der die SVG in der achten Saison trainiert, würde ebenfalls gern weitermachen. Die Verlängerung des Engagements dürfte demnach nur noch eine Formsache sein.

Dass die SVG in diesem Jahr noch einmal in der Oberliga auflaufen wird, ist dagegen eher unwahrscheinlich. Am Sonntag ist das Heimspiel gegen den VfL Oldenburg geplant, eine Woche später noch das abschließende Spiel vor der Winterpause bei Arminia Hannover auf dem Spielplan. 

Weil der Rasenplatz am Sandweg im zurückliegenden Heimspiel gegen Jeddeloh arg gelitten hat, hofften die Schwarz-Weißen auf eine schnelle Genehmigung des Niedersächsischen Fußball-Verbandes für den neuen Kunstrasenplatz. Doch die wird es vor dem Wochenende nicht mehr geben.

Der Kunstrasenplatz wird am 3. Dezember inspiziert, ob er in der aktuellen Form für die Oberliga geeignet ist. Noch fehlen zum Beispiel die Ersatzbänke und eine Beschallungsanlage. „Wir werden sehen, für wieviele Zuschauer der Platz zugelassen wird“, sagt Tunkel.

Die Abnahme wird von NFV-Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann vorgenommen. Und wenn der Vorsitzende des Bezirks Hannover schon einmal da ist, wird er bei dieser Gelegenheit auch das Sandweg-Stadion hinsichtlich der Tauglichkeit für die Regionalliga unter die Lupe nehmen. Für den Fall der Fälle, dass der SVG tatsächlich der Durchmarsch gelingt, wie Tunkel erklärt. „Wenn wir eine Kalkulation für die Regionalliga aufstellen wollen, dann brauchen wir schnell eine zuverlässige To-do-Liste“. (raw) Fotos: nh

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