Toller Oberliga-Start: Zimmermann trifft doppelt für Northeim

Zur Stelle, wenn man ihn braucht: Melvin Zimmermann (links) dribbelt mit dem Ball an Bückeburgs Pascal Herting vorbei. Kurz vor Ende beider Halbzeiten traf der Torjäger für Eintracht. Foto:  zij

Northeim. Gelungener Start für Eintracht Northeim in der Fußball-Oberliga! Gegen den VfL Bückeburg gewann das Team von Trainer Wolfgang Schmidt mit 2:1 (1:1). Beide Treffer markierte Melvin Zimmermann, der mit seinen Treffern an alte Torjäger-Qualitäten anknüpfte. Es war zwar noch längst nicht alles Gold, was bei den Rot-Gelben glänzte, aber die ersten drei Punkte stehen nach diesem packenden Kampfspiel bei drückender Hitze auf der Habenseite. Zumal sie in Unterzahl errungen wurden, da Basti Marx nach 71 Minuten wegen einer gelb-roten Karte vom Platz musste.

„Aller Anfang ist schwer“, meinten hinterher unisono Trainer Wolfgang Schmidt und Teammanager Hartmut Denecke. „Bückeburg war der erwartet gute und ehrgeizige Neuling. Ich bin glücklich, dass wir in Unterzahl noch gewonnen haben. Aber wir haben noch einiges zu tun.“

Nur ein Neuer in der Start-Elf

Schwer zu tun hatte in der Anfangsphase vor allem Bückeburgs Abwehr. Die Northeimer legten ganz stark los und verzeichneten zwischen der sechsten und elften Minute drei dicke Möglichkeiten, der VfL wurde von einer in die nächste Verlegenheit gestürzt. Vor allem Mehdi Mohebieh trieb die Gastgeber immer wieder von der linken Seite aus an. Doch die Eintrachtler ließen alle Chancen liegen, was der Gegner natürlich spitz bekam. Mit der eigentlich ersten Torgelegenheit machten die VfLer die Führung – der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt. Aber so ist eben Fußball...

Mit Yurgen Salfeld (aus Bad Gandersheim) hatte Eintracht-Trainer Schmidt nur einen der Neuzugänge in der Startformation aufgeboten. Er machte seine Sache als Nebenmann des zurückgekehrten Basti Marx ordentlich. Weil mit Libasse N’Diaye und Patrick Gemende zwei Defensivakteure passen mussten, ließ Schmidt mit einem 4-4-2-System agieren, wobei ein klassischer „Zehner“ fehlte.

Stetige Gefahrenherde waren in der Sturmspitze Nils Hillemann und Melvin Zimmermann, die sich teilweise sogar gegenseitig mit Vorlagen bedienten. „Melvin ist ein spezieller Junge, er macht eben das gewisse Etwas aus“, meinte Coach Schmidt über seinen Matchwinner. „Wir haben gut losgelegt“, kommentierte die Doppeltorschütze. „Das 1:1 vor der Pause war ganz wichtig. Ich bin doch dafür da, dass ich Tore schieße.“

Übrigens: Unter den Zuschauern waren mit Torwart Thorben Reinhardt und Christian Splitt zwei ehemalige Spieler. „Kiki“ Splitt sollte demnächst vielleicht mal Lotto spielen – er sagte in seinem Tipp genau das richtige Ergebnis voraus.

PS. Am Mittwoch (19 Uhr) spielt Eintracht gegen eine VdV-Auswahl (derzeit vereinslose Profis).

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