Torjäger Zimmermann bleibt

Er trifft und trifft und trifft: Melvin Zimmermann (re.) hat seinen Vertrag bei Eintracht Northeim verlängert. Für den Tabellenfünften erzielte der Angreifer 23 Tore in 27 Partien. Gemeinsam mit Sascha Wald (ebenfalls 23 Treffer) sicherte sich Zimmermann die Oberliga-Torjägerkanone. Foto: osx

Northeim. Eintracht Northeim kann weiter auf seinen erfolgreichsten Angreifer bauen. Melvin Zimmermann und der Tabellenfünfte der gerade beendeten Saison in der Fußball-Oberliga verständigten sich am Mittwochnachmittag auf einen neuen Vertrag für die Saison 2015/16. „Ich spiele gerne weiter in Northeim und fühle mich bei der Eintracht wohl“, kommentierte der 22 Jahre alte Stürmer die Vertragsverlängerung.

Eintracht Northeim und Melvin Zimmermann – das ist bislang eine Erfolgsgeschichte. Denn für den Aufsteiger aus der Landesliga erzielte Northeims treffsicherster Stürmer in 27 Partien starke 23 Treffer. Eine Ausbeute, mit der sich der 22-Jährige die Oberliga-Torjägerkanone sicherte, auch wenn er sich diesen Titel mit Sascha Wald (SC Spelle-Venhaus / ebenfalls 23 Tore) teilen muss.

Ziegler bleibt, Zackenfels geht

„Für mein erstes Jahr in der Oberliga bin ich mit 23 Toren sehr zufrieden“, sagt Zimmermann. Doch mit jedem seiner Treffer wurde er auch für andere Klubs immer interessanter. Klubs aus der Regionalliga hatten deshalb ihre Fühler nach ihm ausgestreckt – ohne Erfolg. Denn der bei der Stadt Einbeck beschäftigte Fachinformatiker will seinen Beruf nicht für irgendeinen Klub der vierthöchsten Spielklasse aufgeben. „Nebenbei noch zu arbeiten, geht in der Regionalliga eigentlich nicht. Meinen Job werde ich aber nicht einfach so aufgeben“, sagt Zimmermann.

Northeims Trainer ist von Zimmermanns Entscheidung nicht überrascht. „Ich freue mich, dass er bleibt. Aber zu Melvin habe ich auch ein besonderes Verhältnis. Er kann im Falle eines Wechsels immer auf meine seriöse Unterstützung bauen. Er ist sehr wichtig für die Mannschaft“, betont Wolfgang Schmidt. In der Offensive sei man für die kommende Serie gut aufgestellt. „Wir wollen weiter nach vorne spielen, nicht mauern“, bekräftigt der Eintracht-Coach.

Mit Christoph Ziegler bleibt zudem ein weiterer Stammspieler dem Tabellenfünften erhalten. 24 Spiele absolvierte Ziegler, der wie Zimmermann von der SVG Einbeck nach Northeim wechselte, für Eintracht auf der rechten Seite.

Dagegen wird Benjamin Zackenfels die Northeimer verlassen. Wegen eines Knorpelschadens im Knie fiel der Offensivspieler fast ein Jahr lang aus. Erst am Ende der Vorbereitungsphase in der Winterpause war Zackenfels wieder zurück im Teamtraining und kam in der Rückrunde zu sieben Einsätzen. Mit Trainer Schmidt habe er zwar gesprochen, doch ein konkretes weiteres Gespräch über seine sportliche Zukunft habe es ansonsten nicht gegeben. „Das hat mich sehr enttäuscht. Ich weiß noch nicht genau, wohin ich wechseln werde, aber Eintracht werde ich definitiv verlassen“, sagt Zackenfels, der mit dem Oberliga-Absteiger Göttingen 05 in Verbindung gebracht wird. Foto: osx

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