Fußball-Oberliga: Kritische Worte von Nolte

Torwart-Frage bei SVG bleibt Thema

Martin Wiederhold

Göttingen. Auch nach der rund dreimonatigen Winterpause hat die SVG Göttingen ihre große Serie in der Fußball-Oberliga halten können. 17 Spiele ungeschlagen, das 2:2 in Jeddeloh war bei neun Siegen das bereits achte Unentschieden.

Ein Thema ist weiterhin die Torwart-Frage. SVG-Team-Manager Thorsten Tunkel hat den ersten Auftritt des in der Pause geholten Norman Stollberg in Jeddeloh zurückhaltend als „unsicher“ bezeichnet. Der frühere Kasseler soll aushelfen, die Absenzen von Denny Cohrs und Max Nagels zu kompensieren.

Cohrs bekommt, so Tunkel, am Dienstag seinen Gips nach dem Kahnbeinbruch ab, zudem gibt es eine Computer-Tomographie, um den Heilungsverlauf zu überprüfen. Bei Nagels soll es, sagt Tunkel, wohl noch länger dauern, bis er wieder zur Verfügung steht. „Das wird wohl erst Mitte März etwas“, sagt der SVG-Team-Manager nach dem Remis in Jeddeloh.

Trainer Knut Nolte sieht die Torwart-Problematik nicht dramatisch. Norman Stollberg habe beim 1:1 „unglücklich“ ausgesehen. Er habe aber auch in den Testspielen zuvor kaum Gelegenheit gehabt, sich mal auszuzeichnen. Insgesamt müsse sich die SVG glücklich schätzen, noch jemanden als Ersatzmann für das fehlende Torwart-Duo gefunden zu haben.

„Nicht unbedingt zufrieden“, war Nolte indessen mit der Jahres-Premiere. „Es war keine besondere Glanzleistung, so hatten wir auch nicht mehr verdient.“ Er führte an, dass seinem Team unter anderem Josu de Heras Vicuna (Prüfung als Mitarbeiter des ASC Göttingen) und Micha Alexander (verletzt) gefehlt hätten. „Käschel und Galante haben das als Sechser aber gut gemacht“, meinte der SVG-Coach, der auch Rückkehrer Martin Wiederhold noch Steigerungspotenzial attestierte: „Er kann noch mehr. Er war in Jeddeloh körperlich sehr präsent, hat auch das 1:0 vorbereitet.“ Aber die schlechten Platzverhältnisse seien seinen Tempo-Dribblings nicht entgegengekommen. (haz/gsd-nh)

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