Trainingsauftakt bei Eintracht Northeim

Eintracht Northeim im Vorwärtsgang: Thorben Rudolph (re.) und Christian Horst bestreiten am Montag mit dem Fußball-Oberligisten Eintracht Northeim den Trainingsauftakt. Foto: zij

Northeim. Der Fußball-Oberligist Eintracht Northeim legt wieder los. Der Tabellenvierte der abgelaufenen Saison bestreitet am Montag seinen Trainingsauftakt und präsentierte traditionell seine neuen Spieler. Die Fans bekommen im Gustav-Wegner-Stadion aber auch etwas ganz Besonderes zu sehen: Denn mit Trainer Malte Froehlich und dem neuen spielenden Co-Trainer Carsten Fischer ist an der Seitenlinie ab sofort ein ganz neues Duo für die sportlichen Geschicke der südniedersächsischen Nummer eins verantwortlich.

Testspiel in Lohfelden

Neben dem neuen Funktionsteam sind auch die beiden Neuzugänge Ali Ismail und Carim Blötz erstmals für Eintracht am Ball. Ab 18.30 Uhr werden die Spieler am Montag vorgestellt, danach beginnt die erste Einheit. Am Sonntag, den 25. Juni steigt dann in Nordhessen beim Hessenligisten FSC Lohfelden das erste Testspiel. Neben einem Trainingslager in Munster zählt das Vorbereitungsspiel am 8. Juli gegen Eintracht Braunschweig zu den Höhepunkten der Vorbereitung. Der Pflichtspielstart erfolgt für Eintracht Northeim am 20. Juli mit dem Erstrundenspiel im Niedersachsenpokal.

Northeims Ex-Trainer Wolfgang Schmidt wird dagegen in den kommenden Tagen ein ganz neues Gefühl kennenlernen. Abends kein Fußballtraining mehr und die Wochenenden sind frei! Der langjährige Coach der Eintracht, der in den 1990er Jahren Trainer des damaligen Drittligisten Göttingen 05 war, ist nach über fünf Jahren vorerst für keinen Verein mehr verantwortlich. „Ich war 62 Monate Trainer in Northeim. Von daher ist ein wenig Ruhe auch mal ganz schön“, sagt der 64-Jährige.

Die neue Freizeit will Schmidt sinnvoll nutzen, vor allem etwas für die Gesundheit machen. „Ich werde Radfahren und Tennis spielen. Und ich werde meine Kinder und Enkelkinder öfter sehen“, sagt Schmidt. Am vergangenen Donnerstag, vor dem Deutschlandspiel bei der EM gegen Polen, war Schmidt 30 Kilometer mit dem Fahrrad unterwegs. Das Wochenende verbrachte er in Hamburg, besuchte dort das Musical „Das Wunder von Bern“.

„Mir ist wirklich nicht langweilig“, sagt der Northeimer Ex-Coach, fügt aber schnell hinzu, dass sich das in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten aber durchaus noch ändern könne. „Ich bin in den vergangenen Jahren viel gelassener geworden. Aber vielleicht werde ich den Fußball, den Trainingsbetrieb und die Spiele an den Wochenenden tatsächlich bald vermissen.“

Von Ralf Walle

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