Aus der Traum von der Regionalliga - Unser Schnellcheck

Relegation zur Fußball-Regionalliga - Eintracht verliert in Celle gegen Altona 93

Celle. Der FC Eintracht Northeim hat sein großes Ziel, den Aufstieg in die Fußball-Regionalliga, verpasst. Am Mittwochabend kassierte die Mannschaft in Celle gegen Altona 93 die zweite 0:1-Niederlage. Damit ist bereits vor dem letzten Spieltag alles klar in Sachen Aufstieg in die Regionalliga.

Wie lief die Partie am Mittwochabend in Celle?

Es ging los mit ordentlichen Aktionen auf beiden Seiten. Der Gegentreffer durch Kunter (15.) hinterließ jedoch sichtlich Wirkung bei den Northeimern. Erst nach einer guten halben Stunde hatte man sich wieder einigermaßen berappelt. Chancen zum Ausgleich waren aber auch danach absolute Mangelware.

Die ersten Minuten in Durchgang zwei verhießen nichts Gutes für die Eintracht. Die Offensive des Gegners drängte auf Treffer zwei, die Defensive stand gut und ließ so gut wie nichts zu. Mit Beginn der letzten Viertelstunde versuchte man, mit dem Mute der Verzweiflung nochmal alles, aber glück- und auch erfolglos. Der zweite Hamburger Treffer lag eher in der Luft als der Ausgleich.

Geht das Ergebnis so in Ordnung? 

So bitter es ist, aber: ja. Die Hamburger waren offensiv die gefährlichere Mannschaft. Wie bereits in Eutin strahlte Northeim vor dem Tor des Gegners zu wenig Gefahr aus. Und auch mit dem sprichwörtlichen Brecheisen wurde es nichts. Wer in zwei Aufstiegsspielen kein Tor markiert, hat es eben schwer, zu punkten.

Wie endete die andere Begegnung zwischen Eutin und dem Bremer SV? 

Die gewann Eutin 08 - und zwar mit 2:0 auf neutralem Platz in Drochtersen. Die Tore erzielten Rico Bork und Kevin Hübner, der bereits den Siegtreffer gegen die Eintracht erzielt hatte.

Was für Auswirkungen hat das auf die Relegation?

Aus Eintracht-Sicht ziemlich bittere. Denn damit ist der Traum vom Aufstieg in die Regionalliga bereits nach dem zweiten von drei Spielen geplatzt. Altona und Eutin haben je sechs Punkte, Northeim und Bremen noch keinen. Damit ist das letzte Duell am Pfingstsamstag ab 18 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion (leider) bedeutungslos geworden.

Wie reagierte Trainer Malte Fröhlich auf den Ausfall von Abwehrchef Christian Horst (Sperre)? 

Er beorderte Marcel Braun auf die Horst-Position in der Innenverteidigung. Im Mittelfeld durfte dafür Patrick Sieghan beginnen, der in Eutin noch von der Bank gekommen war.

Wie war die Stimmung im Stadion in Celle? 

Wirklich gut! Das lag in erster Linie an den rund 500 mitgereisten Altona-Fans, die fast ununterbrochen ihre Fangesänge präsentierten. Doch auch die Eintracht war wirklich gut vertreten. Rund 250 Northeimer unterstützten ihre Mannschaft - ausgestattet mit einem Transparent: FÜR UNS, FÜR EUCH, AUFSTIEG! Schade, dass es damit nicht ganz geklappt hat.

Gab es das obligatorische Elfmeterschießen auch noch?

Ja. Das bessere Ende hatte auch hier Altona für sich. Am Ende stand es hier 4:3.

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