Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim besiegt den VfL Osnabrück II mit 2:0

Traumtor in den Winkel

Duell im Mittelfeld: Die Northeimer Yurgen Salfeld (links) und Lamine Diop bremsen einen Osnabrücker Spieler aus. Foto: zij

Northeim. Eintracht Northeim hat am Sonntag den zweiten Saisonsieg in der Fußball-Oberliga eingefahren. Eine Woche nach dem bitteren 4:5 mit vier Gegentreffern binnen zehn Minuten beim SC Spelle-Venhaus, kehrte das Team mit einem 2:0-Erfolg gegen den VfL Osnabrück II in die Erfolgsspur zurück.

? Wie war das Spiel?

!In der ersten Halbzeit nicht unbedingt atemberaubend. Die Northeimer ließen im Spiel nach vorn die nötige Präzision vermissen. Die Bälle auf Melvin Zimmermann und Lamine Diop blieben oft hängen. Auf der anderen Seite hatte der VfL aber auch nicht mehr zu bieten. Also musste Sekunden vor der Pause ein Elfmeter her, damit die Gastgeber durch Christian Horst in Führung gehen konnten.

In Durchgang zwei tat Osnabrück anfangs mehr. Die Eintracht kam kaum zu Offensivaktionen. Wenn doch etwas ging, dann über Konter. Also musste (mal wieder) ein Geniestreich von Zimmermann her, um die Partie zu entscheiden. Nach seinem Traum-Fallrückzieher in den Winkel war alles klar.

? Ist das Ergebnis gerecht?

!Ja! Osnabrück war nicht unbedingt zwei Tore schlechter, hatte offensiv aber so gut wie gar nichts anzubieten. Richtig zittern musste die Eintracht-Defensive nie. Northeim spielte zwar auch nicht Chance um Chance heraus, war aber gefährlicher. So entschieden ein Strafstoß und ein Traumtor die Begegnung verdient zugunsten der Heimelf.

? Wer war der Spieler der Partie?

! Da kommt man an Melvin Zimmermann einfach nicht vorbei. Er holte den Elfmeter heraus, den Christian Horst schließlich sicher verwandelte. Das zweite Tor, welches er selbst erzielte, verdient das Prädikat Traumtor absolut.

Wer aber ebenfalls ein richtig gutes Spiel machte, war Patrick Gemende. Er gewann defensiv Zweikampf um Zweikampf und hatte so erheblichen Anteil daran, dass die drei Punkte am Sonntag an Eintracht Northeim gingen.

? Und was gab es sonst noch?

! Einen Hauch von internationalem Fußball! Vier polnische Fußballfans hatten sich dazu entschlossen, das Spiel im Gustav-Wegner-Stadion anzusehen. Während sie das auf der Tribüne taten und auch das eine oder andere Bier tranken, unterhielten sie die weiteren Zuschauer außerdem noch mit einer Auswahl (lauter) polnischer Fangesänge. (mwa)

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