Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim gewinnt gegen Arminia Hannover mit 2:0

Über Kampf zum Erfolg

Foul? Patrick Sieghan (links) geht hier im Strafraum nach einem Zweikampf mit Hannovers Dag Rüdiger zu Boden. Einen Strafstoß gab es jedoch nicht. Foto: osx

Northeim. Die Berg- und Talfahrt der Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim geht weiter. Nach dem 7:0 gegen Uphusen und dem 0:2 in Oldenburg gewann das Team am Sonntag mit 2:0 gegen Arminia Hannover. Dabei bekamen die Zuschauer eine bis in die letzte Sekunde umkämpfte und höchst spannende Partie zu sehen.

? Wie war das Spiel?

! Man merkte den Gästen an, dass ihnen das 5:0 gegen Uelzen vom Vor-Sonntag nach zuvor drei Niederlagen am Stück neues Selbstvertrauen gegeben hatte. Sie waren zu Beginn das bessere Team, während die Eintracht auf Fehler der Arminen lauerte.

Dieses Bild änderte sich nach rund 20 Minuten. Nach und nach waren die Gastgeber präsenter und übernahmen das Ruder. Die verdiente Belohnung holten sie sich kurz vor der Pause mit der Führung durch Patrick Sieghan (40.).

Nach dem Seitenwechsel brauchten beide Teams einige Zeit, um wieder in die Gänge zu kommen. Fehlpässe und Missverständnisse beendeten viele Aktionen im Keim. Also besannen sich die Jungs auf den Kampf. Und das machten die Northeimer besser. Während sie zu zahlreichen Großchancen kamen, um die Partie endgültig zu entscheiden, wurde es für die Eintracht-Abwehr nur selten gefährlich. Trotzdem war angesichts des knappen Vorsprungs zittern bis zum Schlusspfiff angesagt.

? Geht das Ergebnis in Ordnung?

! Ja! Die kämpferische Einstellung stimmte am Sonntag. Dass die Eintracht im Moment nicht jeden Gegner an die Wand spielt, ist kein Geheimnis. Dann muss man sich die Punkte eben erarbeiten. Und das tat das Team! Es sackte damit zurecht drei weitere Punkte ein. Wie wichtig die für die Mannschaft waren, wurde nach dem Ende deutlich, als sich die Spieler in die Arme fielen.

? Stellte Trainer Wolfgang Schmidt das Team nach dem schwachen 0:2 aus der Vorwoche gegen Oldenburg um?

! Ja. Er gönnte Nils Hillemann, der spät noch kam und traf, eine Pause und beorderte Patrick Sieghan nach vorn an die Seite von Melvin Zimmermann. Zudem war Marc-Jannick Grunert nach beendetem Urlaub wieder mit dabei und belebte die Offensive. Ins Tor kehrte Jannik Strüber zurück, der seine Rotsperre aus dem Derby in Göttingen abgesessen hatte. (mwa)

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