Fußball-Oberliga: Nun Topspiel bei Lupo Wolfsburg

Übersteht SVG die Vorrunde unbesiegt?

Thorsten

Göttingen/ Northeim. Katzenjammer bei Eintracht Northeim nach dem 0:2 beim VfL Oldenburg, eher verhaltene Freude bei Überraschungs-Aufsteiger SVG Göttingen nach dem 1:1 gegen FT Braunschweig. Nach nun 13 ungeschlagenen Spielen liegt das Zwischenziel für die Elf von Trainer Knut Nolte auf der Hand: Noch die nächsten beiden Partien ungeschlagen überstehen – dann hätte die SVG die gesamte Vorrunde unbesiegt überstanden. „Dann würde aus einer sensationellen Hinrunde eine historische“, findet Team-Manager Thorsten Tunkel große Worte.

Ob aus dem Wunschdenken Realität wird, bleibt angesichts der kommenden beiden Kontrahenten offen: Erst das Topspiel bei Spitzenreiter Lupo Martini Wolfsburg (beste gegen zweitbeste Abwehr), dann gegen den Vierten Jeddeloh. Haarig, heftig für die Sandweg-Elf! Tunkel zwinkernd: „Mit Lupo haben wir nun das leichteste Spiel vor der Brust – aber unsere Brust ist jetzt riesig! Als Aufsteiger sind wir am 14. Spieltag der Saison am Topspiel beteiligt. Das ist doch super. Allerdings müssten wir unsere Chancen-Verwertung auf nahe 100 Prozent ausbauen.“

Pomadige Northeimer

Die Enttäuschung nach dem 0:2 seiner Northeimer Eintracht beim VfL Oldenburg war Team-Manager Hartmut Denecke anzumerken. „Ich hatte gedacht, dass wir nach dem 7:0 gegen Uphusen eine kleine Serie hinlegen und wenigstens einen Punkt aus Oldenburg mitbringen.“ Warum das nicht funktionierte, war Denecke klar. „Mit Hacke, Spitze, 1-2-3 kommen wir nicht weiter. Der VfL war spielerisch nicht besser, war aber körperlich stark und hat sich den Sieg erkämpft.“

In diese Kerbe schlug auch Trainer Wolfgang Schmidt bei der Pressekonferenz. „Ich bin richtig wütend auf meine Spieler. Die zweite Halbzeit war viel zu pomadig, da war kein Siegeswille vorhanden.“ So konnte es nix werden mit dem dritten Auswärtssieg dieser Saison. Und die entscheidende Szene konnte Schmidt auch benennen: Das 1:0 durch Patrick Lizius in der 40. Minute. „Ein Schuss hat alles verändert“, sagte Schmidt. War sein Team vorher noch klar tonangebend, gingen danach die Köpfe runter. (mwa/haz-gsd) Foto: nh

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