Fußball-Oberliga: Northeim testet gegen VfL II

SVG ungeschlagen in die Winterpause

Northeim/ Göttingen. Die SVG Göttingen hat alles dafür getan, dass die Weihnachtsfeier am kommenden Samstag ein voller Erfolg werden wird. Denn durch das 1:1 bei Arminia Hannover ist der Aufsteiger nun schon seit 16 Partien ungeschlagen, als einziges Team der Fußball-Oberliga. Eintracht Northeim ging dagegen beim 1:3 beim VfL  Osnabrück II leer aus. Und anders als beim Tabellenzweiten aus Göttingen steht für Eintracht am 20. Dezember mit dem Auswärtsspiel in Bückeburg auch noch eine Partie vor der Winterpause auf dem Spielplan.

Bei der SVG um Fußball-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel könnte die Stimmung nicht besser sein. „Unser primäres Ziel haben wir erreicht“, sagte er mit Blick auf den so gut wie feststehenden Klassenerhalt. Bei 18 Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sollte dieses Vorhaben zu realisieren sein.

Viel interessanter: An der Spitze kristallisiert sich ein Zweikampf mit Egestorf/Langreder um den zweiten Platz heraus, der zur Teilnahme an der Relegationsrunde berechtigt. Spitzenreiter Lupo Wolfsburg ist mit zehn Punkten Vorsprung weit enteilt, während die SVG einen Zähler (34) vor Egestorf (33) liegt. „Den Kampf gegen Egestorf werden wir gewinnen“, sagt Tunkel, der sich auf die Weihnachtsfeier freut. „Da können unsere Jungs mal die Sau rauslassen, das haben sie sich jetzt verdient.“

Schon beim Blick auf den Spielberichtsbogen hatte Northeims Team-Manager Hartmut Denecke am Sonntag kein gutes Gefühl. „Im Vergleich zur Vorwoche sind da sechs oder sieben neue Namen beim VfL aufgetaucht.“ Das wurde auch beim Ergebnis deutlich. Kamen 13 Osnabrücker – darunter sogar schon Trainer Marko Tredup – am Vor-Sonntag nur zu einem 4:4 bei Schlusslicht Uelzen, setzte sich die Reserve des Drittligisten sieben Tage später – nun personell bestens aufgestellt – mit 3:1 gegen die Eintracht durch.

Nachholspiel in Bückeburg

Die Defensive nicht sattelfest und die Offensive zu harmlos: So war nichts zu holen für die Elf von Trainer Wolfgang Schmidt, für die Thorben Rudolph einen Elfmeter verschoss. „Ich hätte mir natürlich einen anderen Jahresabschluss gewünscht“, sagt Denecke. Dass die Partie in Bückeburg tatsächlich noch stattfinden wird, steht eigentlich gar nicht zur Debatte.

„Ich gebe zu, dass ich gern zwei oder drei Punkte mehr gehabt hätte. Aber von unserem Ziel, rund um Platz sechs zu landen, sind wir ja nicht weit entfernt.“ Die Eintracht ist Neunter, sechs Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz, jedoch nur vier hinter Rang vier.

Bevor es zu diversen Hallenturnieren geht, macht Eintracht am Samstag einen Ausflug nach Wolfsburg. Auf Einladung des VfL bestreitet man ab 12 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen die U 23 der Wölfe, die alte Mannschaft von Innenverteidiger Thore Dengler. Danach geht es mit Ehrenkarten ausgestattet in Volkswagen Arena, wo der Hamburger SV zum Bundesligaduell aufläuft. (mwa/raw/haz-gsd)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.