Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim unterliegt daheim gegen Hildesheim mit 0:1

„Uns hat die Kraft gefehlt“

Die eingesprungene Grätsche: Hildesheims Tobias Gensrich will Northeims Patrick Sieghan (am Ball) mit allen Mitteln bremsen. Am Ende nahm der Gast die Punkte am Samstag mit. Foto: zij

Northeim. Der Rahmen hat gepasst beim ersten Heimauftritt von Eintracht Northeim im Kalenderjahr 2015: Bei trockenem Wetter hatten rund 500 Fußballinteressierte am Samstag den Weg ins Gustav-Wegner-Stadion gefunden. Für die heimischen Besucher endete der Ausflug aber nicht mit dem gewünschten Ergebnis. Der aufstiegsambitionierte VfV Borussia 06 Hildesheim nahm dank eines 1:0 (0:0)-Sieges die drei Punkte mit in die Domstadt und revanchierte sich damit auch für die 1:3-Hinspielniederlage.

„Die Zuschauer können eigentlich mehr von uns erwarten. Aber nach der denkbar schlechten Vorbereitung mit den katastrophalen Trainingsbedingungen in unserem Stadion wussten wir auch nicht so genau, wo wir leistungsmäßig überhaupt stehen“, bilanzierte Trainer Wolfgang Schmidt. „Uns hat offensichtlich die Kraft gefehlt. Dennoch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen.“

Treffer mit Wirkung

Wie sein Übungsleiter, so trauerte auch der fehlerlos agierende Keeper Thorben Reinhardt am Ende jener Szene aus der 56. Minute nach, als sein Hildesheimer Kollege Zumbeel den halbhoch geschossenen Strafstoß von Melvin Zimmermann parierte und damit die Hoffnungen auf die greifbar nahe Northeimer Führung zunichte machte („Wer weiß, wie die Partie dann noch gelaufen wäre.“).

Nur kurze Zeit später durfte die Elf von Trainer Stoffregen jubeln, als der Kopfball von Magiera den Weg ins Eintracht-Tor fand. Dieser Treffer hinterließ beim Gastgeber sichtlich Wirkung. Der VfV kontrollierten in der Folge bis zum Schlusspfiff das Geschehen, ohne allerdings noch zu Torchancen zu kommen.

Das galt aber auch für die Heimelf, die zwar einige Male konterte, dies aber ohne zählbaren Erfolg. Offensichtlich forderte der tiefe Boden bei der Schmidt-Elf gegen Ende der Partie auch seinen Tribut. Der Akku war schlicht und einfach alle.

Dem im ersten Abschnitt sehr dynamischen Patrick Sieghan ging mehr und mehr ebenso die Spritzigkeit verloren, wie auch Thorben Rudolph und Christian Horst. Das wäre vielleicht gar nicht ins Gewicht gefallen, wenn schon der erste exakt eingefädelte Northeimer Spielzug in der fünften Minuten zum Torerfolg geführt hätte. Alles hatte bis in den Hildesheimer Strafraum wie am Schnürchen geklappt. Doch der Gästekeeper flog bei Hillemanns Knaller ins bedrohte Eck. (osx)

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