Fußball-Oberliga: In Unterzahl zum Dreier

Die Eintracht siegt bei Lupo Martini Wolfsburg mit 1:0

Sieg! Die Eintracht gewann am Sonntag 1:0 bei Lupo Martini. Das Bild mit Silvan Steinhoff (Mitte) und Martin Wiederhold entstand beim Heimspiel gegen Oldenburg. Archivfoto: zij

Wolfsburg. Dank einer kämpferisch herausragenden Leistung haben die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim am Sonntag einen 1:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Lupo Martini Wolfsburg gefeiert. Das gelang trotz 75-minütiger Unterzahl, nachdem Kapitän Christian Horst bereits früh die rote Karte gesehen hatte.

Die Gäste begannen in der VW-Stadt, wo überraschenderweise auf Naturrasen gekickt wurde, mit dem stark aufspielenden Neuzugang Luka Szagun, der im defensiven Mittelfeld neben Carim Blötz seinen Platz fand.

Das Tor des Tages fiel nach sensationeller Vorarbeit von Thorben Rudolph. Seinen Steilpass verwertete Marc-Jannik Grunert, der Glück hatte, dass ihn Keeper Sauss bei seinem Klärungsversuch anschoss und er so den Ball nur noch über die Linie drücken brauchte (7.).

Kurz danach war die Eintracht jedoch bereits in Unterzahl. Horst grätschte im Strafraum in höchster Not, bekam den Ball an die Hand und musste folgerichtig runter (14.). Den fälligen Elfmeter von Amin parierte Jannik Strüber jedoch stark.

Unter diesen personellen Voraussetzungen war es wenig verwunderlich, dass Lupo in der Folge deutlich mehr vom Spiel hatte. Weitere Großchancen, die Strüber bravourös entschärfte, schlossen sich an, ehe der Ball in der 30. Minute sogar im Eintracht-Netz lag. Der Schiri entschied allerdings auf Abseits.

Nach der Pause dauerte es eine Viertelstunde, ehe es wieder gefährlich wurde. Da war es dann wiederum Strüber, der bei einem Schuss aus zwei Metern mit einem Reflex den Ausgleich verhinderte. Mit fortschreitender Spieldauer nahm der Druck zwar zu, allerdings machte die Eintracht-Defensive ihren Job prima. Lupo investierte viel, wurde aber selten richtig gefährlich.

So reichte es zum Auswärtsdreier für die Northeimer, die den Gastgebern nach zuvor vier Siegen und einem Remis mal wieder eine Pleite zufügten. Ganz nebenbei bleibt so auch die Serie der Eintracht bestehen. Seit nun zehn Begegnungen wechseln sich regelmäßig Sieg und Niederlage ab. Beim letzten Spiel des Jahres nächsten Sonntag gegen Cloppenburg soll das allerdings durchbrochen werden.

Eintracht: Strüber - Steinhoff, Baar, Horst, Hofmann - Blötz (70. Wiederhold), Szagun - Grunert (57. Mähner), Rudolph, Westfal - Hillemann (86. Ismail)

Tor: 0:1 Grunert (7.). (mwa)

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