TSV in der Handball-Oberliga gefordert

Vellmars schwerer Gang zum Spitzenreiter Pohlheim

Sport Lokal HandballTSV Vellmar - SG Bruchköbel52 Niklas Willrich41 Josip KezicFoto: Schachtschneider
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Im Angriff; Niklas Willrich

Vellmar – Es war schon vor der Saison klar, dass es in der Handball-Oberliga für Aufsteiger TSV Vellmar keine leichten Spiele geben wird. Heute um 20 Uhr müssen die Nordhessen in der Sporthalle Holzheim bei der HSG Pohlheim antreten. Und das ist erneut eine von den schweren Aufgaben, denn die Gastgeber stehen mit 6:0 Punkten an der Tabellenspitze.

In der vergangenen Saison steckten die Pohlheimer bis kurz vor Schluss noch im Abstiegskampf, starteten aber mit viel Zuversicht in die neue Serie. Die HSG musste den Abgang von Rico Funck und Jonas Schleenbecker verkraften, hat sich aber optimal verstärkt. Vor allen Rückraumspieler Chris Grundmann (MSG Linden) ist nicht aus den Augen zu lassen. Er ist der Dreh- und Angelpunkt des Spiels und gleichzeitig auch noch Vollstrecker.

„Pohlheim verfügt über eine eingespielte und ausgeglichene Mannschaft“, sagt TSV-rainer Gordon Hauer. Im Angriff überzeuge die HSG mit schnellem Spiel, erster und zweiter Welle, in der Abwehr mit einer starken 6:0-Deckung und guten Torhütern.

„Wir wollen uns in Pohlheim gut verkaufen“, sagt Hauer. „Es geht darum, wieder kleine Schritte nach vorn zu machen, zu lernen. Und wir wollen ein gutes Spiel zeigen.“ Der TSV-Trainer weiß, dass dazu vor allem mehr Erfolge im Angriff zählen. Denn Vellmar fehlt es an Durchschlagskraft. Gerade gegen die defensiven Deckungsvarianten tun sich die Nordhessen schwer. In der Abwehr ist der Neuling dagegen trotz der Gegentore schon auf einem recht guten Weg.

Hauer hat zwar unter der Woche mit der kompletten Mannschaft trainieren können, musste aber Niklas Willrich nach gerade überstandener Grippe schonen. Über den Einsatz des Kreisläufers kann erst kurzfristig entschieden werden. Fehlt er, dann gibt es auch für die Abwehr ein Problem, denn zusammen mit Peter Petrovszki bildet der Ex- Baunataler den Mittelblock.

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