Fußball-Oberliga am Ostermontag: Schwarz-Weiße nur 1:1 gegen den VfL Oldenburg

SVG verliert Anschluss

In die Zange genommen: Göttingens Torschütze Josu de las Heras Vicuña behauptet den Ball gegen Oldenburgs M.arten Schmidt (links) und Arne Luerssen (rechts)

Göttingen. Nach drei Niederlagen in Folge konnte die SVG Göttingen in der Fußball-Oberliga wieder punkten. Allerdings musste sich das Team von Trainer Knut Nolte beim 1:1 (1:0) gegen den VfL Oldenburg mit einem Punkt begnügen. So ist jetzt der Abstand auf den Relegationsplatz, den zweiten Tabellenrang, den der 1. FC Egestorf/Langreder einnimmt, auf nunmehr zehn Punkte angewachsen.

„Die Einstellung hat gestimmt“, meinte Nolte nach dem Schlusspfiff. Doch in den letzten Partien, das war deutlich zu beobachten, fehlte den Schwarz-Weißen auch gegen den Tabellenelften aus Oldenburg der letzte Pass, die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Gehäuse. Dabei hätten die Gastgeber in der Anfangsphase durchaus höher als nur 1:0 führen können.

Frühes 1:0 der Gastgeber

Bereits nach zwei Minuten landete ein Kopfball von SVG-Torjäger Yannik Freyberg in den Armen von VfL-Keeper Felix Bohe. Nur acht Minuten später traf Josu de las Heras Vicuña aus zehn Metern nur den rechten Oldenburger Torpfosten. Der vielversprechende Nachschuss von Florian Evers wurde aber im letzten Moment noch zur Ecke abgelenkt. Wiederum nur zwei Minuten später wurde das Leder bei einem Schuss von Vicuña aus aussichtsreicher Position von Bohe per Faust über den Querbalken gelenkt. In derselben Minute gelang dem Spanier dann aber die schon zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung, als er einen Kopfball nach einem Eckball von Evers im Oldenburger Gehäuse versenkte. Und in der 39. Minute verfehlte der Ball nach ebenfalls einem Kopfball von Florian Mackes nach einem Freistoß von Vicuña den VfL-Kasten nur knapp.

„Ich hatte gehofft, dass wir zur Pause mit zwei bis drei Toren führen, was ja auch durchaus möglich war“, trauerte Nolte diesen ausgelassenen Chancen noch hinterher. Denn im zweiten Spielabschnitt fehlte seinem Team die Kraft – verständlich, denn nur 48 Stunden zuvor kamen sie vom Nachholspiel aus Uphusen zurück. So lag nur der Ostersonntag zwischen diesen beiden Partien. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt“, lobte Nolte seine Spieler, die aber nach dem Wechsel zum einen gegen den böigen Wind spielten, zum anderen aber auch mit Konzentrationsmängeln zu kämpfen hatten. So waren viele gutgemeinte Ansätze im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht.

Entscheidung heute

So schafften die Gäste „aus dem Nichts heraus“, so Nolte, in der 69. Minute doch noch das 1:1 durch Lucas Baumeister, der in eine Linksflanke lief und SVG-Torwart Norman Stollberg keine Abwehrchance ließ.

Ob die SVG die Lizenzunterlagen für die Regionalliga einreicht, will der Vorstand am Dienstag entscheiden. (gsd)

Von Walter Gleitze

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