1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball regional
  4. Oberliga

Eintracht Northeim startet mit Corona-Sorgen in die Abstiegsrunde

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Marco Washausen

Kommentare

Genug getestet, jetzt geht es um den Klassenerhalt: Die Eintracht, hier Hannes Fritz (rechts) und Torben Glombitza, startet Sonntag in die Abstiegsrunde.
Genug getestet, jetzt geht es um den Klassenerhalt: Die Eintracht, hier Hannes Fritz (rechts) und Torben Glombitza, startet Sonntag in die Abstiegsrunde. © Kaja Schirmacher

18 Saisonspiele haben die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim bereits hinter sich. Zehn Partien folgen nun noch in der Abstiegsrunde. Dabei gilt: voller Fokus auf den Klassenerhalt!

Northeim - Das erste Pflichtspiel im Jahr 2022 bestreiten die Northeimer am Sonntag ab 14 Uhr auf dem heimischen Kunstrasen - allerdings geplagt von heftigen Corona-Sorgen. Gegner ist der FC Hagen/Uthlede. Dazu alle wichtigen Infos.

Wie ist der Spielmodus in der Abstiegsrunde?

Die Oberliga wurde zu Saisonbeginn in zwei Staffeln aufgeteilt: Hannover/Braunschweig und Weser-Ems/Lüneburg. Aus beiden qualifizierten sich jeweils die Top 5 für die Aufstiegsrunde, die Teams auf den Rängen sechs bis zehn machen in der Abstiegsrunde weiter. In dieser werden (maximal) vier Oberligaplätze für die Saison 2022/23 vergeben, (mindestens) sechs Mannschaften steigen in die Landesliga ab. Gespielt wird (in Hin- und Rückspiel) nur noch gegen die Vereine, gegen die man nicht bereits in der Vorrunde angetreten ist. Eintrachts Gegner heißen also FC Hagen/Uthlede, Rotenburger SV, MTV Eintracht Celle, TuS Bersenbrück und TB Uphusen.

Warum haben die Mannschaften vor dem Start der Abstiegsrunde bereits jeweils acht Spiele auf dem Konto?

Weil die Ergebnisse, die gegen Klubs erzielt wurden, die ebenfalls in der Abstiegsrunde weitermachen, mit in den zweiten Teil der Saison übertragen wurden. Die Eintracht-Kicker haben also neun Zähler aus diesen acht relevanten Begegnungen mitgebracht und starten als Siebte ins Rennen. Hagen/Uthlede hat als Neunter und Vorletzter bisher acht Zähler auf dem Konto.

Wie sieht es personell im Northeimer Lager aus vor dem Start ins Punktspieljahr?

Ziemlich übel. Corona hat bei der Eintracht voll zugeschlagen. Rund um das Bovenden-Testspiel Ende Februar gab es die ersten drei positiven Schnelltests im Team. Die Spieler wurden isoliert, um niemanden anzustecken. Doch nach und nach kamen weitere positive Ergebnisse dazu. „Am Ende waren es elf Fälle“, berichtet Trainer Philipp Weißenborn. Zwei Nachzügler gab es dann noch in dieser Woche. Die Konsequenz: Vergangene Woche fiel das Training flach, lediglich am Freitagabend gab es eine gemeinsame Einheit mit der U23.

Kann die Eintracht denn überhaupt eine Mannschaft stellen?

Ja. Das Spiel gegen Hagen/Uthlede ist nicht in Gefahr. Dafür ist der Kader insgesamt groß genug. Völlig offen ist aber bis zuletzt, wer auf dem Platz stehen wird. Das Training am Mittwoch gab darüber ein wenig Aufschluss. Weißenborn: „Ich habe 13 fitte Feldspieler und dazu zwei Torwarte. Wir gehen aber null Risiko ein. Wenn sich jemand nicht komplett wohl fühlt, bekommt er eine Pause. Gesundheit geht vor.“

Können denn keine Spieler aus der U19 oder der U23 aushelfen?

Doch. Und das werden sicher auch einige tun. Das Problem: U19 (13 Uhr in Bückeburg) und auch U23 (zuhause gegen die SG Lenglern) spielen ebenfalls am Sonntag. Personal von dort zu bekommen, ist also schwierig.

Wenigstens gelang es Eintracht, die Lenglern-Partie auf 11 Uhr vorzuziehen. Vielleicht kann also der eine oder andere Akteur danach dann gleich nochmal ran und die Oberliga-Mannschaft unterstützen.    (Marco Washausen)

Auch interessant

Kommentare