Oberliga: Anstoß ist um 16 Uhr

Eintracht Northeim tritt Samstag bei Arminia Hannover an

Szene aus dem Hinspiel: Marc-Yannik Grunert gegen den Hannoveraner Rafael-Enrique Hotes. Die Partie endete 1:1. Archivfoto: Hubert Jelinek
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Szene aus dem Hinspiel: Marc-Yannik Grunert gegen den Hannoveraner Rafael-Enrique Hotes. Die Partie endete 1:1.

Ins Rudolf-Kalweit-Stadion nach Hannover führt am Samstag der Weg der Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim.

Northeim - Die Partie beim gastgebenden SV Arminia wird um 16 Uhr angepfiffen. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen.

Kann man aus dem jüngsten 0:5 bei Ramlingen-Ehlershausen vielleicht auch etwas Positives ziehen?

Durchaus, sagt Eintracht-Vorstandsmitglied Moritz Braukmüller. „Die waren deutlich stärker als wir. So ein Doppelschlag nach einer Viertelstunde zum 0:2 tut natürlich sein übriges. Doch die Jungs haben an sich geglaubt, haben nach der Pause alles nach vorn geworfen und waren dicht am Anschlusstreffer. Und selbst gegen Ende beim Stande von 0:5 haben sie nicht die Köpfe hängen gelassen und wollten das 1:5 machen. Das ist eine super Einstellung, die Lob verdient.“

Warum ist die Partie bei Arminia Hannover so wichtig?

Das verdeutlicht ein Blick auf die Tabelle und den Spielmodus. Die Begegnungen gegen Egestorf (0:4) und Ramlingen (0:5) waren in der Endabrechnung ziemlich wahrscheinlich reine Bonusspiele - ohne Auswirkungen auf den Saisonendspurt. Beide Kontrahenten werden aller Voraussicht nach in die Aufstiegsrunde einziehen, die Northeimer dagegen in der Abstiegsrunde den Gang in die Landesliga verhindern müssen. Folglich wären Punkte gegen diese Topteams zwar für den Kopf super wichtig gewesen und hätten für neue Motivation gesorgt, doch nach dem Abschluss der ersten Saisonhälfte wären diese aus der Tabelle verschwunden. Mitgenommen in die Abstiegsrunde werden schließlich nur die Zähler, die man gegen Teams geholt hat, die in der identischen Runde weiterkicken.

Dementsprechend wichtig sind die nächsten Duelle gegen Arminia (14 Punkte), FT Braunschweig (16) und MTV Wolfenbüttel (15). Aus diesem Trio wird Stand jetzt wenigstens ein Klub ebenfalls in die untere Hälfte rutschen. Punkte gegen diese Gegner waren also extrem wertvoll, weil sie mitgenommen werden. Gut für die Eintracht: Ihre bisher fünf Punkte hat sie allesamt gegen solche Klubs geholt, die nach jetzigem Stand in der Abstiegsrunde ran müssten (Sieg gegen Tündern, Remis gegen SVG Göttingen, Remis gegen Arminia Hannover).

Wie endete das Hinspiel gegen Arminia?

Das war umkämpft bis zum Schluss. Und am Ende wussten beide Teams nicht so richtig, ob sie mit dem Ergebnis zufrieden sein sollten oder nicht. Die Partie am 8. September endete 1:1. Rocha hatte Eintracht in Führung geschossen, Ndiaye kurz vor dem Abpfiff ausgeglichen. In der Nachspielzeit hatte Arminia den Siegtreffer auf dem Fuß, der Schuss wurde aber auf der Linie geblockt.

Wie kann es am Samstag mit einem Sieg klappen?

Das dürfte nur funktionieren, wenn nachhaltig der Knoten in der Offensive platzt. Sechs Tore in zehn Saisonspiele - allein drei davon beim Sieg in Tündern. Bleiben drei bei den übrigen neun Auftritten. Das sind erschreckende Zahlen. Dazu passt, dass die Eintracht bei ihren jüngsten drei Begegnungen komplett ohne Torerfolg blieb.

Wer Samstag live dabei sein will, kann im Mannschaftsbus mitfahren. Treffpunkt: 12.40 Uhr, Stadion. Anmeldung per Mail an hartmut.denecke@eintracht-northeim.de (Marco Washausen)

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