Top-Teams beantragen keine Lizenz

Vor Partie in Uphusen: Eintracht Northeim ist zurück im Aufstiegsrennen

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Erfolgreiches Hinspiel: Hier feiert Torschütze Paul Mähner (Mitte) mit Valentin Jäkel (links) und Christoph Ziegler das zwischenzeitliche 2:0. Die Eintracht besiegte Uphusen am 27. August mit 3:0. Montag steigt der zweite Vergleich mit dem Turnerbund.

Northeim. Sieben Punkte aus drei Spielen! Die jüngste Bilanz bei Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim ist zufriedenstellend. Ostermontag (14 Uhr) steht das Nachholspiel bei TB Uphusen an.

Wie ist die Ausgangslage vor dem Duell?

Ursprünglich sollte die Begegnung am 18. Februar der Pflichtspiel-Startschuss ins neue Jahr sein. Doch machten die Platzverhältnisse diesen Plan kaputt. So richtig böse war Eintracht-Trainer Philipp Weißenborn über den Ausfall damals nicht. Seine Jungs waren erst kurz zuvor aus dem Trainingslager aus Ägypten zurückgekehrt. Zudem waren die Uphusener Ergebnisse aus der Vorbereitung durchaus beeindruckend, als der TB auch den einen oder anderen Regionalligisten besiegt hatte.

Doch auch sechs Wochen später kommen die Northeimer um die Favoritenrolle nicht herum. Sie fahren als Fünfte zum Tabellen-14., der um den Klassenerhalt kämpft.

Wie ist der Northeimer Gegner derzeit so drauf?

Für einen Drittletzten durchaus ordentlich. Einem 1:0-Sieg in Oldenburg (!) folgten Niederlagen in Wolfsburg (1:3) und gegen Cloppenburg (1:2). Zuletzt brachte TB jedoch wieder drei Zähler vom direkten Kontrahenten aus Sulingen mit (2:1).

Wie lief das Hinspiel im Gustav-Wegner-Stadion?

Das gewann die Eintracht Ende August souverän mit 3:0. Besonders Thorben Rudolph dürfte diese Partie noch gut in Erinnerung haben, schließlich gelang ihm damals das Kunststück, den Anstoß zur zweiten Halbzeit direkt im Tor der Gäste zu versenken.

Was ist sonst so los in der Oberliga?

Da sind in den vergangenen Tagen die Karten im Aufstiegsrennen neu gemischt worden. Tabellenführer Spelle-Venhaus und der zweitplatzierte TuS Bersenbrück haben bekannt gegeben, dass sie keine Lizenz für die Regionalliga für die Saison 2018/2019 beantragen. Damit haben sich die beiden bestplatzierten Teams sportlich quasi aus der Saison verabschiedet. Das Feld der Bewerber für den Meister und Direktaufsteiger sowie den Relegationsteilnehmer ist also deutlich kleiner geworden.

Wie beurteilt man das bei Eintracht Northeim?

Da hat Trainer Philipp Weißenborn schon vor Wochen gesagt, dass man der Mannschaft den Aufstieg in die Regionalliga ermöglichen wird, wenn es für die sportliche Qualifikation reicht. Folglich hat der FC auch eine Lizenz für die 4. Liga beantragt.

Daran hat sich auch durch den Rückzug der beiden aktuellen Top-Clubs nichts geändert. „Ich denke, dadurch ist nun Wunstorf in der besten Position. Die haben noch Nachholspiele in der Hinterhand“, sagt Weißenborn. „Dahinter kommen Oldenburg und Lupo Martini und dann irgendwann wir. Arminia Hannover kann ich nicht so richtig einschätzen. Da weiß ich nicht, ob die in die Regionalliga gehen würden.“

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