Wald fällt die EintrachtFußball

Oberliga: Der Schnellcheck zur Northeimer Niederlage gegen Spelle 

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Foul! Marc-Jannick Grunert und der FC Eintracht Northeim hatten am Samstag gegen Spelle einen schweren Stand. Hinten schaut Luka Szagun zu.

Northeim. Der FC Eintracht Northeim hat den Auftakt ins neue Jahr in der Fußball- Oberliga in den Sand gesetzt. Im Spitzenspiel gegen den neuen Tabellenführer SC Spelle-Venhaus gab es am Samstagnachmittag im Gustav-Wegner-Stadion eine heftige 2:5 (1:5)-Niederlage. Damit verpassten es die Gastgeber, Boden in Richtung Tabellenspitze gut zu machen.

Was tat sich in den 90 Minuten auf dem Kunstrasen?

Viel schlechter, als es die Northeimer taten, kann man nicht in ein Spiel starten. Nach ein bisschen mehr als 20 Minuten lagen sie sage und schreibe 0:4 (!!!) zurück. Und alle Gegentreffer fielen nach dem identischen Schema: Langer Ball auf Oberliga-Topstürmer Sascha Wald, der auf Northeims Keeper Jannik Strüber zugeht und diesem keine Chance lässt. Dass die Gastgeber mehr Ballbesitz hatten - geschenkt! Die Tore schoss der Gast, der zeigte, wie Konterfußball funktioniert. Entsprechend früh war das Duell entschieden. In Halbzeit zwei verwaltete Spelle seinen klaren Vorsprung souverän.

Geht das Ergebnis so in Ordnung?

Definitiv! Spelles Konzept ging voll auf. Der SC überließ Northeim das Spiel, zog sich weit zurück und verlegte sich voll und ganz auf Konter. Und weil die Abwehr sehr gut arbeitete und vorn Sascha Wald gerade in der ersten halben Stunde wie von einem anderen Stern wirkte, gingen die drei Punkte völlig zurecht an die Gäste.

Stemmte sich die Eintracht denn wenigstens gegen die hohe Niederlage?

Auf jeden Fall! Das Team spielte weiter nach vorn und schenkte die Partie nie ab - auch als klar war, dass nichts mehr zu holen war. Immer wieder feuerten sich die Spieler nach gelungenen Aktionen an und motivierten sich.

Wie beurteilten die Trainer die Begegnung?

Northeims Coach Philipp Weißenborn war logischerweise niedergeschlagen am Tag vor seinem 30. Geburtstag. „Die erste Hälfte war frustrierend und katastrophal schlecht. Wir haben es Spelle viel zu leicht gemacht und waren nicht eng genug an den Leuten.“ Sein Gegenüber Sebastian Röttger lobte vor allem die Effektivität seiner Kicker. „Unsere ersten fünf Torschüsse waren alle drin. Das war brutal.“ (mwa)

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