8:2 in Celle: Eintracht Northeim feiert höchsten Saisonsieg der Oberliga

Northeim. Erst das 0:2 bei Arminia Hannover, dann das 0:3 gegen Atlas Delmenhorst.

Angesichts der beiden zurückliegenden Niederlagen in der Fußball-Oberliga bei Eintracht Northeim schon von einer sportlichen Krise zu sprechen, wäre vor dem achten Spieltag wohl vermessen gewesen. Zumindest aber stotterte die Offensive des Vorjahreszweiten. Doch genau dieser Ladehemmung entledigten sich die Rot-Gelben am vergangenen Sonntag eindrucksvoll.

Mit 8:2 (1:2) fertigte Eintracht den Aufsteiger MTV Eintracht Celle. 200 Meter neben dem Platz, auf dem vor fast vier Monaten der Northeimer Traum vom Aufstieg in die Regionalliga platzte. Damals kassierte Eintracht auf dem neutralen Platz in Celle die entscheidende 0:1-Niederlage gegen Altona 93.

Am Sonntag sah es lange Zeit danach aus, als solle die Eintracht erneut mit Toren geizen. Zwar hatte Thorben Rudolph die Northeimer mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung gebracht, doch aus dem Spiel heraus wollte wieder kein Tor gelingen. „Wir haben wieder so viele Chancen liegengelassen“, bemängelte Philipp Weißenborn, der Sportliche Leiter der Eintracht. Als Vertreter für den urlaubenden Trainer Malte Froehlich sah er von der Seitenlinie aus, wie die Celler das Spiel bis zur Pause drehten.

Weißenborn sah aber auch die besten 45 Minuten der Eintracht in dieser Saison. Silvan Steinhoff, jeweils zweimal Melvin Zimmermann und Christian Horst sowie der eingewechselte Rinat Nazyrov sorgten mit ihren Treffern für das torreichste Oberligaspiel dieser Saison – sehr zur Freude von Philipp Weißenborn. „Wir waren nicht nur spielerisch gut, sondern haben endlich auch Tore geschossen. Dabei war noch nicht einmal jeder Schuss ein Treffer. Wären wir konsequenter gewesen, dann hätten wir zweistellig gewonnen.“ (raw)

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