SVG weiter auf Erfolgswelle

Zweikampf: Kein Durchkommen gibt es für den SVG-Stürmer Ali Ismail (links) gegen Northeims Abwehrspieler Christian Horst. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Und wieder beklagte Northeims Trainer Wolfgang Schmidt die Unzulänglichkeiten seiner Stürmer im Verwerten ihrer sich auch im Derby gebotenen Torchancen.

„Schon gegen Lupo Martini Wolfsburg - da hätten wir ein 3:0 vorlegen können – wie auch gegen FT Braunschweig lassen wir zu viele Torchancen liegen. Das ist derzeit eindeutig unser Hauptproblem“, meinte Schmidt nach der schmerzhaften 0:2 (0:0)-Niederlage bei der SVG Göttingen, die damit auf den zweiten Tabellenplatz der Fußball-Oberliga Niedersachsen kletterte.

In der Tat hätte sich der Aufsteiger nicht beklagen dürfen, wenn er in Rückstand geraten wäre. Doch sowohl Nils Hillemann (35. Minute), als auch Patrick Sieghan (53.) und zu schlechter Letzt noch Melvin Zimmermann brachten das Leder jeweils aus aussichtsreichen Positionen nicht im gegnerischen Gehäuse unter.

Vierte Niederlage im 5. Spiel

„Diese Niederlage muss man bitter hinnehmen“, meinte Schmidt, dessen Team die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen einstecken musste, somit weiter auf dem achten Tabellenplatz verharrt und den Anschluss an die oberen Ränge vorerst verloren hat.

Und die SVG? Schwimmt momentan auf einer nicht für möglich gehaltenen Erfolgswelle. Auch im elften Punktspiel blieb der Neuling ungeschlagen. Was Göttingens Trainer Knut Nolte auch derzeit anfasst, er macht alles richtig. Allerdings verwunderte schon die Aufstellung der Gastgeber gegen Northeim. Alexander Burkhardt beorderte er ins rechte offensive Mittelfeld, dahinter hielt Jan-Niklas Linde dem etatmäßigen rechten Verteidiger den Rücken frei. Der Spanier Josu de las Heras Vicuña musste erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Neben dem gesetzten Marco Galante nahm Micha Alexander die zweite Sechserposition ein.

Trainer Nolte glückt Coup

Den größten Coup aber landete Nolte mit der Einwechslung von Arigon Dacaj in der 68. Minute für den Ex-Northeimer Ali Ismail, der sich zwar bemühte, aber glücklos blieb. Der 20-jährige Dacaj, der vor der Saison vom JFV Northeim an den Sandweg gewechselt war, war in der laufenden Saison erst zweimal eingewechselt worden und kam auf eine mickrige Spielzeit von gerade mal insgesamt 27 Minuten. Dacaj war es, der mit zwei Zauberpässen den Sieg für die Schwarz-Weißen auf den Weg brachte.

Und am kommenden Sonntag kommt es zum Spitzenspiel beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder, den die Göttinger nach dessen 1:4-Niederlage gegen Spitzenreiter Lupo Martini Wolfsburg vom zweiten Tabellenplatz verdrängten.

SVG ist weiter auf Erfolgswelle

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