Zu wenig im Abstiegskampf: SVG Göttingen nur 1:1 gegen Uphusen

Die Führung der SVG ist unterwegs: Göttingens Josu de las Heras Vicuña (links) trifft aus sechs Metern zum 1:0. Rechts Uphusens Stefan Denker und Thomas Mennicke. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. So wird das für die SVG Göttingen im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Oberliga nichts! In einem schwachen Spiel kamen die Schwarz-Weißen gegen den Tabellenletzten TB Uphusen nur zu einem dürftigen 1:1 (1:0)-Unentschieden, das sich die Gäste aufgrund der zweiten Halbzeit auch verdient hatten. Nach einer noch passablen ersten Hälfte bauten die Göttinger, die auf Trainer den erkrankten Trainer Knut Nolte verzichten mussten, nach dem Wechsel deutlich ab und mussten sogar noch froh über den einen Punkt sein.

„Omar Younes hat uns in der zweiten Halbzeit noch das Leben gerettet“, meinte SVG-Teammanager Thorsten Tunkel nach dem Abpfiff und bedankte sich damit stellvertretend bei seinem Schlussmann. „Nur ein Punkt reicht natürlich nicht“, wusste aber auch Tunkel um die zwei liegengelassenen Zähler. „So kommen wir in der Tabelle nicht voran. Wir haben verpasst, das 2:0 zu erzielen. Aber das 1:1 geht in Ordnung.“

46 Minuten Verspätung

So stecken die SVGer, die ebenso auf Florian Evers und Benny Duell, die privat bei einer Hochzeit waren, verzichten mussten, weiter im „Tor-Stau“ – wie die Gäste bei der Anreise auf der A 7, wodurch die Partie mit 46 Minuten Verspätung begann.

Nach einer aufgeregten Anfangsphase kam Lucas Duymelinck nach 21 Minuten zur ersten Möglichkeit. Fast wäre TB-Spieler Jabateh dabei noch ein Eigentor unterlaufen. Kurz danach schon der Führungstreffer für die Sandweg-Elf: Sieghan chipte den Ball zu Duymelinck auf der linken Seite, der ihn in die Mitte spitzelte, wo Josu de las Heras Vicuña zum 1:0 abstaubte. Schön gemacht, aber eben nur viel zu wenig. Außer von Duymelinck ging von keinem anderen SVGer wirkliche Torgefahr aus. Fies noch eine Attacke von TB-Kapitän Esche, der Duymelinck sein Knie in die Seite rammte (41.). Die Schiris hatten nichts gesehen...

Neun Minuten nach der Pause hatte Duymelinck schon die letzte gute SVG-Chance, doch sein Schlenzer von der rechten Seite lenkte TB-Torwart Wetzel noch zur Ecke. Danach kam Uphusen auf, weil sich die SVG zurückzog und quasi um den Ausgleich bettelte. Mehrfach rettete nun SVG-Keeper Younes gegen Gästespieler Erdogan.

In der 76. Minute ging der eingewechselte Achour rechts durch und traf unter Mithilfe des linken Innenpfostens zum nicht unverdienten Ausgleich. Ein Freistoß von Vicuña und ein Kopfball von Duymelinck waren die letzten Chancen in dieser Partie, die im Niveau den Tabellenplätzen der beiden Teams entsprach. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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