Fußball-Oberliga: Fragen und Antworten zur Eintracht-Niederlage gegen Jeddeloh

Und wieder keine Punkte

Der Einsatz stimmt: Northeims Rafael Sieghan haut sich in diesen Kopfball voll rein, letztlich stand sein Team gegen Jeddeloh aber dennoch mit leeren Händen da. Der SSV gewann die gutklassige Partie am Sonntag mit 3:2. Foto: zij

Northeim. Viertes Spiel, vierte Niederlage! Der SSV Jeddeloh bleibt Angstgegner des FC Eintracht Northeim in der Fußball-Oberliga. Sonntag gewann die Truppe aus der Nähe Oldenburgs in einem bis zum Ende spannenden und gutklassigen Spiel mit 3:2 (2:1). Zum Verhängnis wurde der Eintracht die schwache Chancenauswertung.

? Wie lief die Begegnung?

! Die Northeimer begannen stark, gingen auch völlig verdient durch Nils Hillemann in Führung (18.) und hätten diese mehrfach ausbauen können. Als Jeddeloh dann aber durch den kaum zu bremsenden Keven Oltmer ausglich, kippte das Geschehen zum ersten Mal. Plötzlich gab der SSV mächtig Gas, gewann im Mittelfeld das Übergewicht und führte bis zur Pause 2:1.

Die Gefühlslage kippte erneut exakt 26 Sekunden nach Wiederbeginn. Diesmal zugunsten der Northeimer, für die Melvin Zimmermann einen Fehlpass der Jeddeloher zum 2:2 nutzte. Jetzt war Eintracht (vorerst) Herr im Haus, hatte beste Chancen zur Führung, nutzte aber keine. Und so kam es wie in Durchgang eins: Wer all seine Gelegenheiten auslässt, macht am Ende lange Gesichter. Fredehorst mit Treffer Nummer zwei zum 3:2 entschied die Partie für Jeddeloh.

? Geht das Ergebnis so in Ordnung?

! Die Northeimer dürften in allen Statistiken die Nase vorn gehabt haben: Ballbesitz, gewonnene Zweikämpfe, Torchancen. Doch was zählt, sind eben letztlich nur die Treffer. Und weil Jeddeloh von seinen deutlich weniger vorhandenen Gelegenheiten nun mal eine mehr nutzte, gehen alle drei Punkte an den SSV.

? Wie reagierte Trainer Wolfgang Schmidt auf die zahlreichen fehlenden Spieler?

! Er beorderte Clemens Zöllner ins Tor, der sein Oberliga-Debüt für Eintracht feierte. Damit kompensierte er die Absage von Stammkeeper Jannik Strüber, der im Rahmen seines freiwilligen sozialen Jahres bei einem Turnier in Spanien weilt. Da Kapitän Patrick Sieghan auch noch passen musste, führte Christian Horst das Team als Kapitän aufs Feld. Er sollte nach seiner Verletzung (Bein) eigentlich auf der Bank Platz nehmen. Melvin Zimmermann und Nils Hillemann, die angeschlagen waren, konnten dabei sein. Für den gesperrten Basti Marx schickte Schmidt etwas unerwartet Thorben Rudolph in die Innenverteidigung. (mwa)

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