Fußball-Oberliga: 2:1-Sieg gegen den TuS Lingen / Zwei Tore von Yannik Freyberg

SVG wieder in der Spur

Ausgleich: Göttingens Yannik Freyberg (links) lässt sich auch nicht von Lingens Kapitän Nils Moggert aufhalten und erzielt das 1:1. Auch Mike Koenders (29) kann den Treffer nicht verhindern. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Es scheint die Saison des Yannik Freyberg zu werden, wenn es sie nicht schon ist. Der Flügelflitzer war mit zwei Treffern, seinem sechsten und siebten Saisontor, der Garant der SVG Göttingen beim am Ende völlig verdienten 2:1 (0:1)-Sieg gegen den TuS Lingen. Damit kletterte das Team von Trainer Knut Nolte wieder auf den dritten Tabellenplatz.

„Wir hatten ja schon in der ersten Halbzeit zwei, drei dicke Chancen, hatten aber noch nicht den richtigen Zugriff auf das Spiel“, konstatierte Nolte, der sich riesig freute, dass seine Mannschaft nach zwei Unentschieden nun wieder in die Erfolgsspur einbog und somit der Aufsteiger weiter ungeschlagen bleibt. In der 27. Minute kratzte die Lingener Abwehr einen Schuss von SVG-Kapitän Florian Evers von der Torlinie. Etwas überraschend das 0:1 der Gäste, als eine Linksflanke am langen Göttinger Torpfosten landete, wo Colin Heins nur noch den Fuß hinhalten musste – sehr ärgerlich, weil unnötig.

Freyberg mit toller Leistung

Nach dem Seitenwechsel aber machten die Gastgeber richtig Druck, die Lingener Abwehr kam so häufig ins Schlingern. Es bedurfte aber einer exzellenten Einzelleistung von Yannik Freyberg, der allein drei Gästespieler ins Leere laufen ließ und aus 18 Metern flach ins kurze Toreck einlochte, für den längst fälligen Ausgleich zum 1:1. „In der zweiten Halbzeit haben wir Vieles richtig gemacht“, bemerkte Nolte, der sich schon ein wenig darüber wunderte, dass Lingen nun Räume bot, in die die schnellen SVG-Stürmer immer wieder hineinstießen.

Nolte musste auf Josu de las Heras Vicuña, Martin Schiller und auch Stephan Kaul verzichten. Zudem war Sebastian Gehrke noch immer nicht fit. So bekamen unter anderem Jan Linde und auch Benjamin Zackenfels ihre Chancen, sich aufdrängen zu können. „Jan Linde hat eine starke Partie abgeliefert“, lobte Nolte den Rückkehrer, der auf der für ihn etwas ungewohnten Außenverteidigerposition agierte. Zackenfels hingegen bemühte sich vorn rechts, fand aber wenig Bindung zu seinen Mitspielern.

Torchancen im Minutentakt

Nach dem Ausgleich gab’s für die Platzherren Tormöglichkeiten fast im Minutentakt. Freyberg (58.) rutscht bei einer Rechtsflanke von Ali Ismail nur Zentimeter am Ball vorbei. Alex Burkhardt (60.) setzt den Ball im Nachsetzen knapp über das Tor, Evers (67.) verfehlt mit Direktschuss das gegnerische Gehäuse nur ganz knapp. In der 68. Minute aber schaffte Freyberg den viel umjubelten 2:1-Siegtreffer, als er, den Ball zuvor selbst an den Querbalken geschossen, den Abpraller mit dem Kopf über die Lingener Torlinie drückte. „In der zweiten Halbzeit haben wir wieder kompakt gespielt und uns die nötigen Räume geschaffen“, freute sich Freyberg. (gsd)

Von Walter Gleitze

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