Fußball-Oberliga

Eintracht Northeim zum Aufsteigerduell bei Teutonia Uelzen

Zum Verzweifeln: Northeims Kapitän und Mittelfeldspieler Marcel Braun (li.) ist mit seiner Eintracht seit vier Partien sieglos. Am Sonntag im Aufsteigerduell bei Teutonia Uelzen soll’s endlich wieder mit einem Dreier klappen. Foto: zij

Northeim. Nein, aus der Ruhe lässt sich Wolfgang Schmidt, Trainer des Fußball-Oberligisten Eintracht Northeim, nicht bringen. Auch nicht durch die sieglose Serie des Teams.

Und auch nicht durch den nächsten Gegner. „Wir spielen derzeit gar nicht so schlecht, erzielen aber keine guten Ergebnisse. Aber wir haben in der Vorrunde oft genug bewiesen, dass wir mit jedem Gegner mindestens mithalten können“, sagt der Eintracht-Coach vor dem Aufsteigerduell am Sonntag (14 Uhr) bei Teutonia Uelzen.

Der kommende Eintracht-Gastgeber spielte bislang eine ordentliche Saison und hat als Tabellenelfter drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Zuletzt gab es aber Parallelen zur Eintracht. Denn genau wie für die Northeimer, die nach zuvor drei Pleiten am vergangenen Sonntag beim 1:1 gegen Ottersberg mal wieder einen Punkt holten, gab es auch für die Teutonen zuletzt wenig Grund zur Freude. In den zurückliegenden vier Begegnungen gelang nur ein Remis. In den letzten beiden Spielen ging das Team von Trainer Torben Tutas – beim 0:3 gegen Hildesheim und dem 0:1 in Ottersberg – komplett leer aus.

Der Torabschluss ist aber auch bei der Eintracht das große Manko. „Wir hätten gegen Ottersberg klarer führen müssen. Fünf Minuten vor dem Ende nutzt dann der Gegner seine erste Chance. Und am Ende müssen wir froh sein, überhaupt einen Punkt geholt zu haben“, sagt Schmidt im Rückblick auf das 1:1.

Bezüglich der spielerischen Leistung hat er nichts zu bemängeln – mit Ausnahme der schwachen ersten Hälfte bei der Niederlage in Osnabrück. Die Partien laufen aber immer nach demselben Schema. „Wir nutzen unsere Chancen nicht, werden mit zunehmender Spieldauer unruhig und am Ende offenbaren wir individuelle Fehler“, bemängelt Schmidt.

Verzichten muss Northeims Trainer neben den verletzten Offensivkräften Sieghan, Hillemann und Zackenfels auf die gesperrten Sebastian Marx und Thorben Rudolph. Beide kassierten im Heimspiel gegen Ottersberg ihre fünfte gelbe Karte. Dafür kehrt nach abgelaufener Gelbsperre Christian Horst in das Team zurück. Der Neuzugang von Göttingen 05 wird aller Voraussicht nach mit Patrick Gemende das Innenverteidiger-Duo bilden. Ob der angeschlagene Torjäger Melvin Zimmermann (13 Treffer) wieder auflaufen kann, steht noch nicht fest. „Das müssen wir abwarten“, sagt Schmidt.

Klar ist aber, dass die Eintracht die sieglose Serie endlich beenden will. Das haben sich Kapitän Marcel Braun und Co. jedenfalls fest vorgenommen, wie Northeims Trainer betont. „Egal, wer spielt: Wir werden eine Mannschaft auf den Platz bringen, die den festen Willen hat, zu gewinnen.“ Im Hinspiel hat’s gegen Uelzen geklappt: Damals gewann Eintracht mit 2:1. (raw)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.