Fußball-Oberliga: Göttingen 05 am Sonntag zur Heimpremiere gegen Drochtersen-Assel

„Wir sind nicht Favorit“

Vor der Heimpremiere: Grzegorz Podolczak (vorn, gegen den SVGer Marc-Jannis Käding) erwartet mit Göttingen 05 am Sonntag das Team aus Drochtersen-Assel.
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Vor der Heimpremiere: Grzegorz Podolczak (vorn, gegen den SVGer Marc-Jannis Käding) erwartet mit Göttingen 05 am Sonntag das Team aus Drochtersen-Assel.

Göttingen. Gegen einen Start wie in der vergangenen Spielzeit hätte beim Fußball-Oberligisten Göttingen 05 vermutlich auch in der gerade begonnenen Serie niemand etwas einzuwenden.

Sechs Siege und zwei Remis sicherten sich damals die Schwarz-Gelben, die erst am neunten Spieltag die erste Pleite kassierten. Nach dem Auftaktsieg in Ottersberg und vor der Heimpremiere am Sonntag (15 Uhr) im Jahnstadion gegen die SV Drochtersen/Assel warnt 05-Trainer Hans-Jörg Ehrlich aber vor übersteigerter Euphorie. „Wir haben bei einem sportlichen Absteiger der vergangenen Serie die ersten drei Punkte geholt. Drochtersen/Assel ist allerdings ein wesentlich härterer Gegner, der am Sonntag als Favorit in die Partie starten wird.“

Mit dem Tabellenfünften der abgelaufenen Saison gastiert ein Team im Jahnstadion, das momentan schwer einzuschätzen ist. In der ersten NFV-Pokalrunde setzte sich das Team von Trainer Lars Jagemann mit 5:1 gegen den Liga-Konkurrenten Rotenburger SV durch. Zum Oberliga-Auftakt gab es mit dem 0:2 gegen Aufsteiger VfL Oldenburg dann den ersten Dämpfer, dem am Mittwoch im Pokal-Achtelfinale mit dem 0:2 gegen den Regionalligisten VfB Oldenburg der zweite Rückschlag folgte.

Eingespielter Gegner

Dabei können sich die Gäste, die mit nur 29 Gegentreffern in der vergangenen Serie über die stärkste Defensive der Liga verfügten, auf eine eingespielte Mannschaft bauen. Den fünf Abgängen stehen sieben neue Spieler gegenüber. Doch mit dem Gegner will sich Göttingens Trainer nicht vorrangig beschäftigen. Ehrlich blickt auf seine Akteure, denen er bis zur optimalen Form noch etwas Zeit einräumen will. „Wir sind erst in vier oder fünf Wochen auf unserem gewünschten Leistungsstand. Bis dahin blicken wir von Spiel zu Spiel.“

Die erfolgreiche Startelf vom vergangenen Wochenende muss Ehrlich wieder umbauen. Torhüter Nils Holzgrefe verpasste studienbedingt die ersten Trainingseinheiten, weshalb am Sonntag der JFV-Neuzugang Niko Wolany sein Debüt geben wird. „Wer nicht trainiert, kann auch nicht spielen“, lautet Ehrlichs Kommentar zum angekündigten Wechsel zwischen den Pfosten.

Fraglich, ob der an der Schulter verletzte Krzystof Podolczak zur Heimpremiere wieder in den Kader rücken wird. Sicher dabei sein wird aber Robert Huck. „Der Konkurrenzkampf wird wieder größer“, stellt Ehrlich zufrieden fest. Noch immer keine Einigung gibt es um ein mögliches Engagement des Ex-Kasselers Sebastian Gundelach, der seinen Wechsel zu 05 von einer Jobvermittlung abhängig macht. „Er ist noch ein Thema. Es wird aber schwer, ihn bis zum 31. August zu holen“, sagt Ehrlich. (rwx)

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