Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim will in die Relegation / SVG Göttingen mit Problemen

„Wir werden Zweiter“

Die Regionalliga weiter im Visier: Der Northeimer Torjäger Melvin Zimmermann (rechts) lieferte sich mit dem Wunstorfer Verteidiger Marco Menneking packende Zweikämpfe. Foto: zij

Northeim/ Göttingen. Zwei Spiele, zwei Unentschieden. Die beiden südniedersächsischen Fußball-Oberligisten kamen am 24. Spieltag jeweils nur zu einem Remis. Das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten Eintracht Northeim und dem Dritten 1. FC Wunstorf endete ebenso 1:1 wie die Partie zwischen der SVG Göttingen und TB Uphusen. Während die Northeimer den Vier-Punkte-Vorsprung auf Wunstorf behaupteten, wird die Situation für die SVG nach dem dürftigen Remis gegen den Vorletzten brenzliger.

Acht Spiele vor dem Saisonende hätten die Northeimer mit dem sechsten Sieg in Folge schon fast eine kleine Vorentscheidung in Sachen Aufstiegsrelegation schaffen können. Und genau nach dieser Vorentscheidung sah es in den ersten 45 Minuten auch aus. Torjäger Melvin Zimmermann hatte mit seinem achten Saisontor für das 1:0 gesorgt. Doch anstatt den zweiten Treffer schnell nachzulegen, kassierten die Gelb-Roten in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Ausgleich durch Singin.

„Beim Gegentor waren wir nicht gut gestaffelt. Das war ärgerlich, aber so ein Tor kann man mal kassieren“, sagte Eintracht-Coach Malte Fröhlich über den starken Konter der Gäste, der zum 1:1 führte. In der zweiten Hälfte drückten erst die Gäste, danach die Eintracht. „Von daher geht das Remis in Ordnung.“

Auch Northeims Kapitän teilte diese Meinung. „Das war ein guter Gegner“, meinte Christian Horst. Gemeinsam mit seinen Defensiv-Kollegen hatte der Northeimer Abwehrchef nach der Pause alle Hände voll zu tun. Viel Arbeit erwartet der Innenverteidiger auch in den verbleibenden acht Partien. Und spätestens nach dem letzten regulären Saisonspiel, so Horst, werden die Northeimer ihr erstes Etappenziel erreicht haben. „Wir werden auf jeden Fall Zweiter.“

Muss sich SVG-Trainer Knut Nolte Sorgen machen ob der derzeitigen Situation seiner Mannschaft? Muss er, denn auf die Schwarz-Weißen warten im Endspurt um den Klassenerhalt noch vier schwere Auswärts- aber nur noch drei Heimspiele. Dabei stehen nunmehr zwei Auswärtspartien in Spelle-Neuhaus und beim Aufsteiger Bersenbrück auf dem Programm. Beim letzten Heimspiel erwarten die SVGer den Mitkokurrenten um den Klassenerhalt, den BV Cloppenburg. Eine Woche zuvor müssen die Göttinger beim HSC Hannover, der derzeit mit vier Punkten Abstand auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht, antreten.

Eine „Unverschämtheit“, empfand Nolte zumindest die Leistung seines Teams gegen den TB Uphusen, der sich bereits nach zwei Minuten durch die Rote Karte ihres Torwarts Jasin Jashari personell geschwächt hatte.

Wer nun aber geglaubt hatte, das Spiel würde zugunsten der Gastgeber laufen, sah sich nach Spielschluss bitter enttäuscht. Anstatt konsequent über die Flügel zu spielen und so die TB-Defensive in Verlegenheit zu bringen, ging es häufig zu sehr durch die Mitte. (raw-wg/gsd)

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