Fußball-Oberliga: Göttinger wollen auch 18. Punktspiel ungeschlagen überstehen

SVG vor Wunstorf gewarnt

Kraftvoller Schuss: SVG-Rückkehrer Martin Wiederhold (links, im Test gegen Patrick Gassmann aus der zweiten Mannschaft) feiert seine Heimpremiere gegen Wunstorf. Foto:  Jelinek/gsd

Göttingen. Mit dem 2:2 beim SSV Jeddeloh ist die SVG Göttingen passabel in die Rückrunde der Fußball-Oberliga gestartet. Wird es nun auch etwas mit dem ersten Heimspiel im neuen Jahr am Sonntag um 15 Uhr gegen den 1. FC Wunstorf? Am Donnerstagabend sah es gut aus mit dem Platz am Sandweg, berichtete Team-Manager Thorsten Tunkel. Und auch Trainer Knut Nolte sagte am Freitagmittag: „Wir wollen unbedingt spielen. Der Platz wurde gewalzt und ist in einem vernünftigen Zustand.“

Die Schwarz-Weißen werden auch in ihrem 18. Punktspiel bestrebt sein, ihre grandiose Serie zu halten. Noch immer sind sie ungeschlagen als eine von nunmehr nur noch einer Handvoll deutscher Mannschaften in den ersten fünf Spielklassen. Schaut man auf die derzeitige Tabelle, sieht man jedoch, dass dies gegen Wunstorf sicher nicht leicht wird. Der 1. FC kassierte in ebenfalls 17 Spielen auch erst 25 Gegentore – nur die drei Top-Teams Lupo Wolfsburg (13), SVG und Egestorf/Langreder (je 18) sowie der VfL Oldenburg (23) mussten weniger Gegentreffer hinnehmen.

„Wunstorf ist ein gutes Team mit vielen groß gewachsenen, körperlich robusten und sehr kopfballstarken Spielern“, weiß SVG-Coach Nolte noch vom Hinspiel, das seine Mannschaft am vierten Spieltag mit 2:0 durch Tore von Florian Evers und Jan-Patric Ziegler gewann. „Wir werden wohl gegen Wunstorf gut zu tun bekommen“, befürchtet Nolte.

Bloß gut, dass Josu de las Heras Vicuna wieder im Kader ist. Er fehlte in Jeddeloh wegen einer Prüfung, könnte nun wieder als „Sechser“ zum Einsatz kommen. Für Micha Alexander gibt es dagegen noch kein Comeback. Auch Alexander Burkhardt steht am Sonntag wegen einer Grippe nicht zur Verfügung.

Im Tor bleibt der nachverpflichtete Norman Stollberg, der beim 0:1 in Jeddeloh unglücklich aussah. Trainer Nolte: „Wir brauchen ihn in den nächsten Wochen, wir vertrauen ihm. Kritik muss er aber mit 32 Jahren auch verstehen können.“ Stammkeeper Denny Cohrs bekam den Gips jetzt ab, muss sich aber nochmals untersuchen lassen, ehe er wieder ins Training einsteigt. Bei Max Nagels wird es noch länger dauern, sagt der SVG-Trainer.

Bis kurz vor Ende März will die SVG abwarten, ob die sportlichen Aussichten eine Bewerbung für die Regionalliga sinnvoll erscheinen lassen. Nolte geht davon aus, dass die Klub-Verantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Reinhold Napp sich positiv entscheiden. (haz/gsd-nh)

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