Fußball-Oberliga: Northeim besiegt den bisherigen Tabellenführer Lingen mit 2:0

Zuhause läuft’s rund

Artistische Einlage! Der Lingener Gegenspieler von Libasse N´Diaye kommt hier unsanft zu Fall. Der Linienrichter hatte bereits vorher auf Abseits entschieden. Foto: zij

Northeim. Es bleibt dabei: Zuhause läuft es rund in dieser Oberliga-Saison für Eintracht Northeim! Am Sonntag gab es im dritten Anlauf den dritten Heimsieg. Der bisherige Tabellenführer TuS Lingen kassierte die erste Niederlage und wurde mit 2:0 (1:0) bezwungen.

? Wie lief die Partie?

! Die letzten Zuschauer hatten ihren Platz noch gar nicht eingenommen, da ging die Eintracht durch einen blitzsauberen Konter von Nils Hillemann in Führung (5.). Das war der Startschuss für ein in der Folge richtig gut anzuschauendes Spiel. Die Northeimer kombinierten sehenswert und auch Lingen zeigte, warum es nach vier Spieltagen Tabellenführer war. Das sahen auch die Zuschauer so, die die Teams mit Applaus in die Halbzeitpause verabschiedeten.

Auch nach dem Seitenwechsel wurde die Partie nicht langweiliger. Die Mannschaften suchten ihr Heil in der Offensive. Der Lohn waren Chancen auf beiden Seiten. Auch als die Northeimer durch Mehdi Mohebieh auf 2:0 erhöhten (65.), steckte der Gast nicht auf. Der Ruf eines Zuschauers zehn Minuten vor dem Ende war zwar lustig („hi, ha, ho: Lingen ist K.o.“), doch so ganz richtig lag er damit nicht. Die Heimelf durfte bis zum Schluss nicht nachlassen, ehe der Dreier perfekt war.

? Geht das Ergebnis in Ordnung?

! Ja. Lingen war ein guter Gegner, den die Eintracht aber mit einer guten Leistung verdient besiegt hat. Vor dem Tor war das Team einmal mehr kaltschnäuziger als der Gegner, der sich gegen Ende permanent vom Schiedsrichter benachteiligt fühlte.

? Haben sich Spieler besonders hervorgetan?

! In der Abwehr richteten sich viele Blicke auf Thore Dengler, der erst drei Mal mit dem Team trainiert hatte und dennoch sofort in der Startelf stand. Der Neuzugang aus der U23 des VfL Wolfsburg strahlte in der Defensive viel Ruhe aus und gewann wichtige Zweikämpfe. Als Abräumer vor der Viererkette machte Christian Horst einen guten Job. Er lief Löcher zu und störte die Lingener immer wieder im Spielaufbau.

Vor ihm durfte Marc-Jannick Grunert die Fäden im Mittelfeld ziehen. Das klappte gut. Mit klugen Pässen setzte er die Offensivkräfte ein ums andere Mal stark in Szene. (mwa)

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