Oberliga: Anstoß Samstag um 14 Uhr

Zweiter Versuch für das Abstiegs-Derby: Eintracht Northeim muss bei SVG Göttingen ran

Kann der Ball diesen Samstag rollen? Hier eine Szene mit Northeims Kapitän Marc-Yannik Grunert und dem Göttinger Julian Kratzert aus dem Hinspiel. Archivfoto: Kaja Schirmacher
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Kann der Ball diesen Samstag rollen? Hier eine Szene mit Northeims Kapitän Marc-Yannik Grunert und dem Göttinger Julian Kratzert aus dem Hinspiel.

Alles war vorbereitet für das Südniedersachsen-Derby in der Fußball-Oberliga. Wären dann nicht die Temperaturen gefallen, verbunden mit Schneefall - das Rückspiel zwischen der SVG Göttingen und dem FC Eintracht Northeim wäre bereits Geschichte.

Northeim - Doch weil der Kunstrasenplatz in der Unistadt am vergangenen Wochenende nicht bespielbar war, steht nun der zweite Versuch bevor, die erste Saisonhälfte zu beenden. Samstag um 14 Uhr soll die Partie am Göttinger Sandweg angepfiffen werden. Dies ist die letzte in der Staffel Hannover/Braunschweig. Alle anderen Klubs haben sich bereits in die Winterpause verabschiedet.

Egal, wie die 90 Minuten auch enden: Northeim wird das Schlusslicht bleiben, die SVG ist fix Drittletzter. Aber warum ist die Begegnung dann so ungemein wichtig? Eintracht und SVG kämpfen ab Frühjahr in der Abstiegsrunde gemeinsam gegen den Gang in die Landesliga. In diese neue Staffel werden lediglich die Tore und Punkte mitgenommen, die man gegen Klubs geholt hat, die ebenfalls in der identischen Runde weiterspielen. Direkte Duelle gegen Mitkonkurrenten sind also doppelt wichtig.

In der Abstiegsrunde treten die Mannschaften in Hin- und Rückspiel nur noch gegen die Teams auf den Plätzen 6 bis 10 aus der Staffel Weser-Ems/Lüneburg an. Aktuell sind dies Bersenbrück, Rotenburg, Hagen/Uthlede, Celle und Uphusen. Bersenbrück könnte sich jedoch durch einen Erfolg in Emden (Sa. 14 Uhr) noch in die obere Tabellenhälfte katapultieren. Dann wäre der VfL Oldenburg der fünfte Gegner der Südniedersachsen.

In den letzten zehn Spielen bis zum Saisonende wird es dann heiß hergehen. Nach jetzigem Stand müssen sechs von zehn Teams absteigen. Um so wichtiger wäre es für die Eintracht, das Punktekonto (neun) am Samstag nochmal um drei Zähler aufzustocken. Doch das gilt sogar noch mehr für Gastgeber SVG Göttingen (sieben).   (Marco Washausen)

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