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FSV ohne Kemper, Stück und Bätzing zur SG

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Von: Michael Wepler

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Einsatz fraglich: Toni Dombai ist angeschlagen.
Einsatz fraglich: Toni Dombai ist angeschlagen. © Joachim Hofmeister

Vor einer schweren Auswärtsaufgabe steht der Fußball-Verbandsligist FSV Dörnberg, der beim Vierten SG Bad Soden gastiert.

Dörnberg- Nach der klaren 0:4-Niederlage im letzten Spiel in Eichenzell hofft FSV-Trainer Matthias Weise darauf, dass seine Spieler das anstrengende Osterwochenende mit drei Spielen innerhalb von fünf Tagen weggesteckt und ihre Akkus wieder aufgeladen haben, wobei er die Niederlage in Eichenzell nicht unbedingt mit der fehlenden Frische in Verbindung bringen will. „Das will ich nicht gelten lassen. Es geht eher darum, mit der nötigen Konzentration und dem Einsatzwillen ins Spiel zu gehen.“

Bei den Kurstädtern wird Weise auf die verletzten Pascal Kemper und Sandro Bätzing sowie den privat verhinderten Martin Stück verzichten müssen.

Außerdem steht noch ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Toni Dombai, der zuletzt nach einem Tritt auf den Fuß frühzeitig ausgewechselt werden musste. So könnten Henrik Dietz oder Max Scheuermann in die Startelf rücken.

Ganz andere personelle Voraussetzung hat da Bad Soden mit seinen erfahrenen Ex-Profis. So bringt es Innenverteidiger Kevin Pezzoni auf insgesamt 80 Bundesligaspiele beim 1. FC Köln. Zweitligaerfahrung bei Kickers Offenbach sowie jede Menge Drittligaerfahrung bringen Mittelfeldspieler Christian Pospischil und Angreifer Daniele Fiorentino mit, der mit 21 Treffern in 22 Spielern zu den besten Torschützen der Liga zählt.

Diese drei Spieler sind zwar schon deutlich über 30, prägen aber weiterhin entscheidend das Spiel der SG. Diese stellt mit 71 Treffern den besten Angriff der Liga. Diese Offensivstärke unterstrich Bad Soden mit einem 9:3-Sieg bei Türkgücü Kassel. Auch davor überzeugte die SG mit dem 3:1-Sieg beim Zweiten CSC 03 Kassel und dem 8:2-Heimsieg über Johannesberg. Allerdings beträgt der Rückstand auf den Ersten Vellmar schon neun Punkte bei einem Spiel Rückstand, weil das Heimspiel gegen den OSC zuvor mit 0:2 verloren worden war. So wird auf die Defensive des FSV sehr viel Arbeit zukommen.

„Wir haben nur eine Chance, wenn wir als Mannschaft zusammenarbeiten. Für meine Spieler ist dieses Spiel auch eine schöne Herausforderung, wenn sie ehemaligen Profispielern gegenüberstehen“, sagt Weise.

Im Hinspiel im Bergstadion konnte der FSV durch einen von Rico Lotzgeselle verwandelten Strafstoß in der Nachspielzeit dem Favoriten immerhin ein 1:1 abtrotzen. Das letzte Spiel bei der SG vor vier Jahren endete mit einer knappen 3:4-Niederlage. (Michael Wepler)

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