Rühlmann und Künkler helfen aus

Ohne die Routiniers geht es bei Sandershausen nicht 

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So kennt man ihn: Sandershausens Magnus Künkler (rechts), hier gegen den Grebensteiner Jörn Metzner, unterstützt seine TSG.

Eigentlich hatten sie ihre Fußball-Karrieren beendet. Derzeit helfen sie bei Verbandsligist TSG Sandershausen wieder aus. Auch im Heimspiel am Sonntag ab 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Heiligenrode gegen Titelkandidat Hünfelder SV sind Magnus Künkler und Tobias Rühlmann dabei. 

"Wir schleppen seit Saisonbeginn einen Rücksack mit personellen Problemen mit uns herum“, sagt Bernd Hüter, der seit Sommer die TSG trainiert. In der Tat, bereits in der Vorbereitung traten die Schwierigkeiten auf. Schon damals, wie beim Hütt-Cup in Baunatal, stellte sich Künkler zur Verfügung.

Der 34-Jährige kommt in dieser Saison bereits auf neun Einsätze in der Verbandsliga. Sein Vorteil: Der Routinier ist vielseitig einsetzbar, vor allem im Abwehrbereich. Und so wird Künkler ganz sicher auch am Sonntag gegen das Topteam aus Hünfeld auflaufen. Zumal die Liste der Ausfälle bei der TSG lang ist: David Altschmied, Thomas Stern, Maximilian Wissling, Louis Behler, Felix Stengele und Torhüter Tobias Orth stehen den Niestetalern nicht zur Verfügung. „Der Verein ist eine Herzensangelegenheit für mich“, erklärt Künkler, warum er dem Klub jederzeit unterstützt, wenn er gebraucht wird.

Ähnlich sieht es auch Stürmer Tobias Rühlmann, der es in dieser Spielzeit auf fünf Einsätze bringt und am vergangenen Sonntag beim 3:1-Sieg im Derby gegen Türkgücü zum zwischenzeitlichen 2:1 erstmals traf. Die Sandershäuser stoppten mit dem Erfolg im Nachbarschaftsduell ihre negative Serie von drei Niederlagen.

„Wir sind hier in den vergangenen Jahren so eng zusammengewachsen, dass ich trotz beruflichem Stress zumindest bis zur Winterpause helfen werde“, sagt der 34-jährige Angreifer. Und damit ist er auch am Sonntag gegen den Hünfelder SV dabei. Foto: Horst Schmidt

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